Appen musiziert : Nun gehts ans Verteilen der Spenden

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379000 Euro sind mit der jüngsten Gala von „Appen musiziert“ eingenommen worden. Unter anderem sorgten im April Boney M., Marquess, Die Seer, Dunja Rajter, Isabel Varell, Chris Andrews und Hermans Hermits für super Stimmung in der Distelkamphalle. Nach dem großen Erfolg werden nun die Spenden an Krankenhäuser und Einrichtungen verteilt, die sich um kranke Kinder kümmern.

shz.de von
03. Juni 2014, 18:20 Uhr

Nicht nur der „Wendepunkt“ in Elmshorn kann unterstützt werden. Neben der Beratungsstelle geht eine erhebliche Summe an die Universitätsklinik Hamburg-Eppendorf. Gisela Eickmeier vom Initiativkreis für krebskranke Kinder sowie Rolf Heidenberger mit seiner Ehefrau Christel besuchten Abteilungen im UKE und waren tief beeindruckt von der dortigen Arbeit. Mit 40000 Euro hilft Appen musiziert dem Uni-Klinikum.

„Was hier für kranke Kinder, deren Geschwister und Eltern geleistet wird, kann sich gar keiner vorstellen“, schwärmt Rolf Heidenberger von den Abteilungen im UKE. Ehepaar Heidenberger brachte ein voll beladenes Auto mit Spielsachen, die von einem Sponsor gespendet wurden, für die Kinder mit. Die Spielsachen werden nun auf die einzelnen Abteilungen verteilt.

Finanziell unterstützt wurde auch der Spielplatz vor der Kinder-Intensivstation. Das große Engagement von „Appen musiziert“ würdigte Professor Dr. Nicolaus Kröger, Direktor der Interdisziplinären Klinik und Poliklinik für Stammzelltransplantation mit den Worten: „Wir freuen uns immer besonders, dass Appen musiziert uns trotz der vielen Anfragen von vielen Seiten und des immer größer werdenden Events über die Jahre nicht vergessen hat.“ Marlies Bergers, Stationsleitung der Kinderintensivstation, fügte hinzu: „Die Spendengelder werden unter anderem für Fernseher, Laptops, DVDs und für einen Mobilisationsstuhl verwendet. Jetzt helfen Sie uns bei unserem Projekt „Fliegende Elefanten“. Dahinter verbirgt sich ein Malatelier, in dem unsere kleinen Patienten ihre Kreativität und Phantasie, vor allem aber auch ihre Ängste, Sehnsüchte, Wünsche und Gedanken ausdrücken können.

Anschließend besichtigten Gisela Eickmeier und Ehepaar Heidenberger das von Appen musiziert völlig neu eingerichtete Spielzimmer der Notfallambulanz. Mit Professor Dr. Nicolaus Kröger, Direktor der Klinik für Stammzelltransplantation, Professor Dr. Ingo Müller sowie Schwestern wurde dann eine neue „Wunschliste“ erstellt.

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