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Uetersener Nachrichten

23. November 2017 | 14:08 Uhr

Vollversammlung : Noch viele dicke Bretter bohren

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Gleich drei Gründe hat der Kreisjugendring um zu feiern – das imposante Barmstedter Backsteingebäude, in der die Jugendbildungsstätte und damit auch die Geschäftsführung residiert, wird 100 Jahre alt, der Kreisjugendring (KJR) ist mit seiner inzwischen 30 Jahre alten Geschäftsstelle heiratsfähig und muss nun nicht mehr die Rathaustreppe fegen, denn die mit ihm und dem alten Haus liierte Jugendbildungsstätte ist inzwischen ebenfalls 25 Jahre alt.

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erstellt am 08.Apr.2014 | 19:06 Uhr

Doch die Vollversammlung, die am Montagabend im Forum wegen des schönen Wetters bei geöffneten Fenstern und Türen tagte, verzeichnet in seinem Geschäftsbericht nicht nur eitel Sonnenschein. „Jugendarbeit wird nicht einfacher“, so der Vorsitzende Andreas Dirbach, es gelte für den KJR noch viele dicke Bretter zu bohren. Viele meinten, der Kreisjugendring wolle ja nur spielen. „Genau das wollen wir auch“ bestätigte Dirbach. Nur sei diese Freizeitgestaltung von Kindern und Jugendlichen nachhaltig und gleichzeitig eine Prävention und das brauche halt auch eine solide finanzielle Unterstützung.

Die Ganztagsschulen ließen den Kindern und Jugendlichen kaum noch Zeit für die Gestaltung in Vereinen und Verbänden und letztere haben kaum noch Möglichkeiten, Jugendliche für ehrenamtliche Arbeit zu gewinnen. Die Jugendarbeit sollte mit Projekten wie dem „Haus der kleinen Forscher“ auch Politiker im Kreis überzeugen, dass die dort enthaltenen erlebbaren Naturwissenschaften als Ziel 80 Prozent aller Kindertagesstätten erreicht hat und die Jugendarbeit Brücken zu den Schulen schlägt.

Ein anderes Erfolgsprojekt sei die seit elf Jahren bestehende „Jugendinitiative mit Pfiff“, bei der 2013 sogar 23 pfiffige Projekte vorgestellt wurden, in diesem Jahr möchte der Kreisjugendring die Anzahl der mit jeweils 500 Euro bezuschussten Projekte allerdings noch einmal toppen.

Politiker wissen den Wert und die Arbeit des Pinneberger Kreisjugendringes durchaus zu schätzen. Die stellvertretende Kreispräsidentin Sabine Schaefer-Maniezki (Bündnis 90/Die Grünen) überreichte dem „Berufsjugendlichen“ KJR-Geschäftsführer Ingo Waschkau für 25 Jahre Einsatz eine Krawatte, der stellvertretenden Geschäftsführerin Birgit Hammermann für 30 Jahre ein Halstuch des Kreises.

Landtagsabgeordnete Beate Raudies (SPD) lobte wie Landtagsabgeordneter Peter Lehnert (CDU) auch im Namen der ebenfalls anwesenden CDU-Fraktionsvorsitzenden Heike Beukelmann die gute Zusammenarbeit mit dem Kreisjugendring, vor allen Dingen auch solche erfolgreichen Aktionen wie den Ferienpass, der großartige Angebote enthalte.

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