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Uetersener Nachrichten

23. Oktober 2017 | 19:26 Uhr

Fusion : Noch so viele Fragen offen

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Auf Einladung des Seniorenbeirates waren die Fraktions- beziehungsweise Ortsverbandsspitzen von SPD, CDU, FDP und den Grünen zur jüngsten öffentlichen Sitzung des Beirates gekommen. Sie waren gebeten worden, ihre Ansichten pro und contra Fusion Tornesch-Uetersen zu äußern.

shz.de von
erstellt am 16.Mai.2013 | 20:03 Uhr

In jeweils zehnminütigen Redebeiträgen zeigten die SPD-Vertreter auf, warum sie der Meinung sind, dass die Fusion für Tornescher Bürger keine Vorteile bringt und wiesen die CDU- und FDP-Vertreter darauf hin, dass regional und in Dimensionen gedacht werden müsse und eine fusionierte Stadt mehr Gewicht erlange. Der Grünen-Fraktionsvorsitzende Helmut Rahn machte deutlich, dass die Grünen der Fusion grundsätzlich offen gegenüberstehen, sich die Informationen zu Vor- und Nachteilen der Fusion und den Meinungsbildungsprozess jedoch anders vorgestellt hatten. „Das Gutachten und zwei Veranstaltungen können nicht alles sein. Es müssen Visionen entwickelt, Fragen gestellt und beantwortet werden. Unserer Meinung nach müsste der Bürgerentscheid verschoben werden“, so Rahn. Er traf damit bei Seniorenbeiratsmitglied Jürgen Blaas auf Zustimmung. „Das kann doch nicht alles gewesen sein an Bürgerbeteiligung. Es müssen Alternativen zur Fusion angedacht, regionale Zusammenhänge beleuchtet und der demografische Wandel in Betracht gezogen werden. Die Politiker sollten den Termin für den Bürgerentscheid aussetzen, denn sie müssen doch merken, dass die Bürger zu wenig Informationen haben“, forderte Jürgen Blaas mit Blick auf Gunnar Werner.

Er ist nicht nur FDP-Fraktionsvorsitzender, sondern auch Hauptausschussvorsitzender und leitet mit dem Uetersener Vorsitzenden des Fusionssonderausschusses Adolf Bergmann (CDU) die gemeinsamen Fusions-Sitzungen. „Auch ich denke, es sollte noch einmal Bürgerinformationsveranstaltungen vor dem Bürgerentscheid geben“, so Gunnar Werner.

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