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Uetersener Nachrichten

11. Dezember 2017 | 10:40 Uhr

Noch ein Nackenschlag

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Wer in der Tabelle unten steht, hat kein Glück. Einen weiteren bitteren Beweis dafür, dass dieses Sprichwort stimmt, erlebten am Sonntag die 1. Herren des TV Haseldorf, die mit 0:1 beim SSV Rantzau II verloren. „Wieder durch ein spätes Gegentor“, stöhnte TVH-Trainer Ralf Huckfeldt, dessen Team schon zuvor im Derby gegen Moorrege zwei Gegentreffer in der Schlussphase kassiert hatte.

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erstellt am 25.Nov.2014 | 21:22 Uhr

Dabei zeigten die Haseldorfer in der Barmstedter Düsterlohe eine starke Leistung. „Wir hatten im Mittelfeld so gute Ballpassagen, wie schon lange nicht mehr“, berichtete Huckfeldt. Die SSV-Reserve, die vier ihrer vorherigen fünf Heimpartien gewonnen hatte, kam gegen Haseldorf nicht richtig ins Spiel. Bei ihrer einzigen Gelegenheit in Halbzeit eins scheiterte Lennart Krabiell an TVH-Torwart Florian Schuldt (11.). Sechs Minuten später gab es die erste gute Gäste-Chance: Malte Dombeck fand nach einem Fehlpass des Rantzauers Jonas Fischer in Keeper Inan Gergin seinen Meister.

Kurz vor der Pause spielte sich dann „die Schlüsselszene“, wie Huckfeldt es ausdrückte, ab: Dombeck schoss freistehend knapp am SSV-Tor vorbei (44.). „Wenn Dombeck hier getroffen hätte, wären ihm im zweiten Durchgang wohl noch zwei weitere Tore gelungen“, vermutete Huckfeldt. Stattdessen haderte der junge Stürmer nun mit sich selbst und spielte zweimal ab, anstatt aus guter Position selbst zu schießen. „Trotzdem schien eher ein Treffer für uns als einer für Rantzau in der Luft zu liegen“, so Huckfeldt.

In der 80. Minute gingen aber die Hausherren in Führung: Die Haseldorfer rückten, als sie einen Eckstoß abgewehrt hatten, nicht schnell genug heraus. Der Ecken-Schütze Nils Schulze zog vom Strafraumeck aus ab, traf den Ball perfekt und es stand 1:0. Schuldt ärgerte sich, weil ihm „die Sicht versperrt“ gewesen sei. „Dieser Schuss war aber so oder so absolut unhaltbar“, lautete Huckfeldts Urteil.

Nachdem der wegen Meckerns bereits mit „Gelb“ verwarnte Joschua Heinsohn für ein Foul die Gelb-Rote Karte gesehen hatte (85.), hatten die Haseldorfer noch einige Standardsituationen, aber keine klare Chance mehr zum 1:1. „Wir haben dieses Spiel im Angriff verloren, weil wir zu viele gute Torchancen vergeben haben“, so Huckfeldt, der aber klarstellte: „Unser Auftritt war absolut in Ordnung – darauf können wir aufbauen!“

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