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Uetersener Nachrichten

21. Oktober 2017 | 02:04 Uhr

Initiative : Nicht nur Hunde machen Dreck

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Es gibt Themen, die drehen sich im Kreis. Sauberkeit in Uetersen ist ein solches Thema. Nun wird am 29. März das Großreinemachen im Stadtgebiet stattfinden (siehe dazu auch unsere Meldung auf dieser Seite). Seit langer Zeit beteiligt sich die Stadt wieder an dieser landesweiten Aktion, initiiert vom Schleswig-Holsteinischen Gemeindetag, dem Städteverband Schleswig-Holstein, der Provinzial Versicherung und der NDR 1 Welle Nord.

shz.de von
erstellt am 04.Feb.2014 | 22:08 Uhr

Ein Tag für die Sauberkeit. Das Jahr allerdings hat 365 Tage. Verantwortung ist somit ein Thema von Dauer. Gemeinsinn und bürgerliche Verantwortung sind ständig gefragt. Beim Thema Müll wird gerne auf den Baubetriebshof der Stadt verwiesen. Es ist der Bürgerservice, der sich täglich bemüht, allen Wünschen gerecht zu werden. Überall zur gleichen Zeit können die Mitarbeiter nicht sein.

Gerade in den frühen Morgenstunden, wenn die Innenstadt erwacht, sieht es dort oft schlimm aus. Was tun? Abhilfe schaffen, bevor die Kunden kommen! So wie es einige schon jetzt vor ihrer Haustüre tun. Selbst ist der Mann beziehungsweise die Frau. Beim Thema Hund verhält es sich ähnlich. Es gibt Zeitgenossen, die verhalten sich vorbildlich. Anderen ist das Gemeinwohl hingegen völlig egal. Das eigene Fortkommen ist es, was sie täglich motiviert. Der Egoismus treibt sie an. Beim Gassigehen ist die Tüte natürlich nicht dabei. Der Hund macht, wenn er muss. Das ist sein gutes Recht, doch die Exkremente gehören aufgesammelt – eigentlich.

Auf Hundeplätzen sieht es in der Regel ganz anders aus. Dort toben die Vierbeiner mit Herrchen und Frauchen umher, und anschließend ist es dort schön sauber. Man möchte die „eigene Wiese“ rein halten. Schließlich ist es auch für Hundehalter ärgerlich, in den Dreck zu treten.

Das Thema Hund ist im vergangenen Jahr emotional besetzt gewesen. Im Vorfeld der Kommunalwahl machten sich die Halter Luft, protestierten gegen die Anhebung der Hundesteuer und forderten, quasi als Gegenleistung, einen Hundeauslaufplatz. Wie ist es um den eigentlich bestellt?

Man habe damals mehrere Flächen auf ihre Verträglichkeit hin geprüft. Doch es habe sich nichts ergeben. „Wir bohren nach wie vor“, so Hans-Dieter Witt von der BfB-Fraktion. Wer ein Stückchen Land übrig hat, der könne sich zum Thema gerne im Rathaus melden. Ingo Struve von der SPD-Fraktion ist der Ansicht, dass ein zentraler Platz, sei er im Osten oder Westen der Stadt angesiedelt, niemals alle Hundehalter anziehen werde. Das konzentrierte Gassigehen werde es vermutlich daher nicht geben. Ähnlich sieht es Andreas Stief von der CDU-Fraktion.

Beide Fraktionsvorsitzenden haben das Thema aber nach wie vor auf der Tagesordnung. So wie auch Thorsten Berndt von den Grünen, der anführt, die Thematik demnächst wieder in der Fraktion anzusprechen. Aktuell gibt es somit nichts Neues. Doch wer genauer hinschaut, der weiß: Es gibt bereits einen Hundeplatz. Allerdings befindet sich dieser in Privatbesitz.

Die Rede ist von Connys Hundeschule („connys-hundeschule.de“) am Stichhafen. Dort ist auf rund 4000 Quadratmetern fast täglich etwas los. Dort tummeln sich die Hunde, tollen herum und haben ihren Spaß.

Unter Umständen ist eine Ausweitung des Geländes dort möglich. Geprüft werden sollte das Thema seitens der Stadt auf jeden Fall.

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