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Uetersener Nachrichten

24. Oktober 2017 | 05:02 Uhr

Fusion : Nicht lange diskutiert

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Es ist zwar nur die Fusion von zwei mittelgroßen Genossenschaftsbanken, aber immerhin steht am Ende des Fusionsprozesses ein Arbeitgeber mit 441 Mitarbeitern und die größte Genossenschaftsbank ganz Schleswig-Holsteins.

shz.de von
erstellt am 05.Dez.2013 | 19:04 Uhr

Für den Kreis Pinneberg also kein kleines Haus. „Es ist eine besondere Herausforderung, den Schritt einer Fusion in guten Zeiten zu gehen“, sagte Christian Scheinert, Vorstandsmitglied der Volksbank Elmshorn. „Das Ergebnis dieser Maßnahme wird aber immerhin eine gesunde und eigenkapitalstarke Genossenschaftsbank für das hier prosperierende Geschäftsgebiet sein“, so Scheinert weiter. Bereits in der letzten Woche fanden in beiden Häusern Vertreterversammlungen statt; die Zustimmung zur geplanten Fusion, die im Grunde eine Übernahme der Elmshorner durch die Pinneberger ist, war groß: 95,5 Prozent der Elmshorner und 98,6 Prozent der Pinneberger Genossen gaben ihre jeweilige Zustimmung. Das Ziel: als eigenkapitalstarke Bank in einem stark umkämpften Markt auch in Zukunft bestehen zu können. 27 Filialen von Wilster bis nach Norderstedt, davon alleine 21 Filialen im Kreis Pinneberg als Kernbereich, werden es am Ende sein, die sich um die Kunden kümmern sollen. „Uns war es wichtig, dass wir im Zuge der Fusion keine Standorte aufgeben müssen“, so Uwe Augustin, Vorstandsmitglied der VR-Bank Pinneberg. Überhaupt hat man in der Führungsriege beider Banken den Anspruch und auch die Überzeugung, dass Kahlschlag nicht das ist, worauf die Grundfesten einer genossenschaftlich arbeitenden Bank stehen. Offiziell ab dem 1. Januar 2014 wird es die neue Volksbank Pinneberg-Elmshorn geben; der Umstellungsprozess für die Kunden wird freilich länger dauern und eher fließend sein. Personalabbau wird es nicht geben, allerdings wird die Verwaltung naturgemäß verschlankt; dafür will man in den „Frontoffices“ aufrüsten, also mehr Kundenberater und Verkäufer einstellen. „Die Kultur des Miteinanders wird weiterhin gepflegt. Es wird zwar Veränderungen geben, aber keine betriebsbedingten Kündigungen“, so Horst Alsmöller.

Das einzige, was sich verkleinert, wird der Vorstand der Bank sein. Ihm gehören ab dem Sommer 2014 nur noch drei Personen an. Christian Scheinert scheidet im Juli aus dem Unternehmen aus. Der dann 63-Jährige verabschiedet sich in den passiven Teil seiner Altersteilzeit.

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