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Uetersener Nachrichten

24. September 2017 | 10:51 Uhr

Eröffnung : Neustart im Holmer Heimatmuseum

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Am kommenden Sonntag startet der Förderkreis Kultur- und Brauchtum in Holm in die neue Museumssaison. Zwischen 13 und 16 Uhr ist die historische Kate an der B431 geöffnet. Bis zum Oktober soll das Museum jeden Sonntag zugänglich sein.

shz.de von
erstellt am 02.Apr.2014 | 18:54 Uhr

Mit dem Saisonstart sind auch ein paar Veränderungen verbunden. „Wir kämpfen mit einem Problem, das viele Museumsmacher kennen“, erklärt Dieter Herrmann, der im Februar an die Spitze des Vereins und damit zum Nachfolger des Gründers Johannes Paulsen gewählt wurde, „Platzmangel“. Deswegen sei kräftig aufgeräumt und einige Sachen ins Lager geschafft worden.

Ergebnis: Viele der kleinen Schätze können jetzt besser präsentiert werden. Es gebe in Holm so ein bisschen die Stimmung, dass wenn man das Museum einmal besucht habe, man es kenne, berichtet Herrmann. „Jetzt gibt es manches neu zu entdecken“, steht für ihn fest. So wurde etwa eine Ausstellung mit Kameras zusammen gestellt. Die älteste ist 1942 gebaut worden.

Veränderungen gibt es auch bei den ehrenamtlichen Helfern. „Aufgebaut wurde das Museum von Männern wie Wilhelm Kruse, Klaus Stumpenhagen und Hinnerk Rißler“, erklärt der Vorsitzende. Die hätten noch mit vielen der alten landwirtschaftlichen Geräte gearbeitet und konnten deswegen viel berichten. Altersbedingt haben in den vergangenen beiden Jahren mehrere der Museumsführer aufgehört.

Neue seien hinzu gekommen, berichtet Herrmann, die das Wissen der Älteren aufgenommen haben und weitergeben wollen. An der Spitze der Museumsführer steht nach wie vor Roman Voß. Ihn unterstützen Klaus Stumpenhagen, Klaus Pokrandt, Manfred Hasenjäger, Heinz Haartje und Klaus Samoray.

Zwei Geburtstage können die Heimatkundler feiern, die sich neben dem Museum auch um das historischen Erntedankfest kümmern. Vor 15 Jahren wurde der Verein gegründet und seit einer Dekade gibt es die Sammlung an der Hauptstraße. Das soll am 18. Mai gefeiert werden. Während des Festes wird unter anderem ein Flohmarkt organisiert, mit dem Exponate verkauft werden sollen, die es mehrfach im Museum gibt. So möchte man Platz im Museum schaffen.

Werbung in eigener Sache will der Vorstand während des Festes machen, denn es gibt mit knapp 50 Bürgern deutlich zu wenig Mitglieder. „Wir suchen vor allem jüngere Leute“, erklärt Herrmann, „die wie wir etwa 60 Jahre alt sind.“

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