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Ausflug der Uetersener Jugendfeuerwehr : Neun Stunden Spaß auf dem Wasser

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Ferien machen einfach Spaß. Auch den Mitgliedern der Jugendfeuerwehr. Obwohl sie vom Dienst nicht ganz befreit werden können. Regelmäßige Treffen halten die Mädchen und Jungen fit. Doch der Frohsinn hat allemal Vorfahrt, wenn es ruhiger wird in Uetersen. Dabei profitieren die Kinder und Jugendlichen der Nachwuchswehr von der guten Vernetzung ihrer Ausbilder. So gehören Stefan Fritz und Alfred Pagelkopf der Interessengemeinschaft Bootssport der Unteroffizierschule der Luftwaffe an. Der Kutter Phönix, der im Wedeler Yachthafen (Hamburger Yachthafengemeinschaft) zu Hause ist, dient seit vielen Jahren schon als Freizeitboot für Ferienkinder.

shz.de von
erstellt am 21.Jul.2013 | 21:13 Uhr

Recht spontan kam es den beiden Ausbildern in den Sinn, das Boot, das einige Tage nicht genutzt wurde, für einen Ausflug auf der Elbe zu chartern. In Uetersen weiß man: Segeln schweißt zusammen. Und darauf kommt es an in der Feuerwehr. Das rechtzeitige Erlernen der Teambildung führt später zum erwünschten Erfolg.

Maike Pagelkopf, die Jugendgruppenleiterin, ist ohnehin begeistert von ihrer „Crew“. Bei diesen Jungen und Mädchen mache es Spaß, Jugendgruppenleiterin zu sein, bekannte sie im UeNa-Gespräch. Dann muss die Kutterfahrt „unter Vollzeug“ auch gar nicht so hoch aufgehängt und darf als pure Ferienfreizeit beschrieben werden. „Es hat allen unheimlich viel Spaß gemacht. Wir haben an Bord Knoten geübt, haben die Segel gesetzt und gerafft, und durften das Boot sogar zuweilen steuern“, berichtete die Jugendgruppenleiterin.

Das größte Erlebnis war das Zusammentreffen mit der sonst an der Hamburger Überseebrücke liegenden „Cap San Diego“. Das Museumsschiff ist das letzte noch erhaltene Schiff einer Serie von sechs schnellen Stückgutfrachtern, die 1961/62 für die Reederei Hamburg Süd gebaut wurden und bis Ende 1981 insbesondere nach Südamerika gefahren sind.

Das Schiff war um einiges schneller als der Kutter. Während der Vorbeifahrt konnte der Frachter ganz aus der Nähe bewundert werden. Nach fast neun Stunden hatten die Jugendlichen, die während ihrer Bootstour natürlich auch die Elbinsel Pagensand in Augenschein nehmen konnten, wieder festen Boden unter ihren Füßen.

Seekrank geworden ist niemand. Vielmehr haben Alfred Pagelkopf und Stefan Fritz den Jugendlichen nun eine weitere Möglichkeit aufgezeigt, die Freizeit sinnvoll zu verbringen. Daher darf gemutmaßt werden, dass die Kutterfahrt mit der Phönix, dem alten Marineboot, das die USLw einst gekauft hat, nicht die letzte gewesen sein wird.

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