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Zweckverband Breitband : Neumann appelliert: Jetzt beitreten

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

In einer Woche endet das zweite Bieterverfahren des Abwasserzweckverbandes (azv) Südholstein, der sich von seiner in die roten Zahlen geratenen Breitbandsparte trennen möchte. Bis Montag, den 10. August, können Interessenten Gebote für das Breitbandnetz des azv und die Tochterfirma azv Südholstein Breitband GmbH abgeben. Einer, der sein Gebot bereits eingereicht hat, ist Jürgen Neumann, Verbandsvorsitzender des Zweckverbands Breitband Südholstein und Bürgermeister der Gemeinde Heist.

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erstellt am 02.Aug.2015 | 18:00 Uhr

Neumann rechnet dem von ihm mitinitiierten Verband gute Chancen aus, sich gegen eventuelle Mitbewerber durchsetzen zu können. Er appelliert an interessierte Kommunen, dem Zweckverband Breitband jetzt beizutreten, um sich die schnelle Internetverbindung per Glasfaserkabel, die in Kooperation mit dem Norderstedter Kommunikationsunternehmen Wilhelm-Tel umgesetzt werden soll, zu sichern. Dem im März 2014 mit einem Kapital von 80000 Euro gegründeten Zweckverband Breitband gehören neben Heist die Gemeinden Holm, Hasloh und Lentföhrden an. Erklärtes Ziel ist, den Ausbau des schnellen Internets in den ländlichen Regionen der Kreise Pinneberg und Segeberg voranzubringen – ganz im Sinne der Bundesregierung, die den Ausbau eines flächendeckenden Glasfasernetzes in den ländlichen Regionen bis 2018 abschließen will.

Neumann hat die Gemeinden, die wie Heist und Holm dem Amt Moorrege angehören, sowie Haselau und Haseldorf von dem Kaufgebot in Kenntnis gesetzt und positive Resonanz erhalten. „Viele Kommunen haben die finanziellen Voraussetzungen bereits geschaffen; das Geld für einen Beitritt ist in den Haushalten bereits berücksichtigt“, weiß Neumann. Die Aufnahme in den Zweckverband Breitband kostet die Dörfer je 20000 Euro. „Wir hoffen, dann zeitnah mit der Versorgung der Mitgliedskommunen mit der schnellen Internetverbindung beginnen zu können“, so Neumann zuversichtlich.

In Heist ist bisher nur ein Ortsteil mit dem Glasfasernetz ausgestattet. „Im übrigen Gebiet gehen wir genauso vor wie die Kommunen vorgehen werden. Wir laden zu einer Einwohnerversammlung ein und bemühen uns, die erforderliche Anschlussquote von 60 Prozent zu erreichen“, so der ehrenamtlich tätige Vorsteher des Zweckverband Breitband Südholstein. Angestrebter Termin für den Abschluss des Verfahrens ist laut azv der 18. Dezember 2015.

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