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Uetersener Nachrichten

13. Dezember 2017 | 10:30 Uhr

St. Gabriel : Neues Leben im Gemeindehaus

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Mit ein bisschen Wehmut hat Pastor Dr. Helmut Nagel den Umzug des Kindergartens aus dem Gemeindehaus St. Gabriel in das neue Gebäude neben der Grundschule Ende 2012 verfolgt. Schließlich hatten Eltern in den Siebzigern des vergangenen Jahreshunderts die Betreuung ihres Nachwuchs initiiert. „Hier ist die Keimzelle der Kita-Entwicklung in der Marsch“, so der Pastor. Außerdem fehlt ihm nun der Kinderlärm.

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erstellt am 15.Mär.2013 | 21:08 Uhr

Mit dem Auszug kann aber auch „ein Traum in Erfüllung gehen“, sagt er. Das Gemeindehaus soll wieder den Protestanten zur Verfügung sthen. Denn bisher wurde der erste Stock vom Kindergarten genutzt und im Gemeindesaal war von montags bis freitags Kinderbetreuung angesagt. „Alle haben aufeinander Rücksicht genommen, aber es war ein Kompromiss“, erklärt der Pastor.

Im Gemeindesaal und einem Nebenraum – sie sind 50 und 20 Quadratmeter groß –treffen sich zukünftig die Senioren und eine Frauengruppe ist in Gründung begriffen. Konfirmandenunterricht wird dort stattfinden und die kleineren Nebenräume können für Gruppenarbeit genutzt werden. Groß genug sind die Räumlichkeiten, um ein Konvent der Pastoren aus der Propstei zu organisieren. Ein Chorprojekt ist in Vorbereitung, der Gesprächskreis wird die neue Freiheit nutzen und der Chor „Nonstop Shining“ proben. Im früheren Kindergarten im ersten Stock soll ferner ein Jugendraum eingerichtet werden. Mit Beate Isenbügel und Gisela Speer gibt es zwei Haseldorferinnen, die sich ehrenamtlich kümmern wollen. Bereits am 17. April soll es losgehen.

„Wir wollen einen Kommunikationspunkt im Dorf schaffen“, gibt sich Nagel optimistisch. Besonders freut er sich, dass die Anregungen für viele Aktivitäten aus der Gemeinde kommen.

Demnächst geht es an die Feinplanungen mit der beauftragen Baufirma. Nagel hofft, dass Ende März begonnen werden kann.

30000 Euro kostet die Grundsanierung des Gemeindesaales plus Nebenarbeiten. Im Jugendraum muss nicht renoviert werden. Dort soll nur mit wenig Geld ein Billardtisch oder ein Kicker angeschafft werden.

„Ein bisschen Rückstellungen“ gebe es. Über einen Antrag auf finanzielle Hilfe wird beim Kirchenkreis bald entschieden. „Wir sind dankbar für Unterstützungen“, sagt der Gottesmann. Die gab es schon in Form von gebrauchten, aber gut erhaltenen Computern für den Jugendraum. Und der Erlös einer Pflanzenbörse, die am 20. April von 14 bis 16 Uhr erstmals in und rund um das Gemeindehaus organisiert wird, soll für die Sanierung genutzt werden.

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