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Erlebnisse in schwerer Zeit : Neues Buch der Frauengeschichtswerkstatt

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Buch kommt auf den Markt. Nachkriegszeit beleuchtet.

shz.de von
erstellt am 02.Jun.2017 | 16:00 Uhr

Uetersen | Die Frauengeschichtswerkstätten in Tornesch und Uetersen sind Arbeitskreise interessierter Frauen, die sich bereiterklären, Begebenheiten aus ihrem Leben zu erzählen und diese anschließend unter Einbeziehung des historischen Kontextes zu verschriftlichen. Zehn Jahre existiert die Uetersener Frauengeschichtswerkstatt bereits, die Tornescher Gruppe, ein Angebot der Volkshochschule Tornesch-Uetersen, ist wesentlich älter.

Jetzt ist ein erstes, gemeinsames Projekt beendet worden, an dem etwa 30 Frauen beider Arbeitskreise teilgenommen haben. Entstanden ist ein 120 Seiten starkes Buch. Unter Anleitung von Historikerin Annette Schlapkohl und Uetersens Gleichstellungsbeauftragten Christiane Greve haben sich die Frauen in sehr persönlichen Rückschauen mit der Nachkriegszeit befasst. Damals herrschte auch in Uetersen und Tornesch großer Mangel, jedoch auch eine Aufbruchstimmung. Mit diesen beiden Polen setzen sich die etwa 50 in feste Form gepressten Geschichten auseinander. Jeweils einem Foto wird auf einer Doppelseite eine stimmungsvolle Begebenheit gegenübergestellt. Wie lebte es sich am Sonntag? Wann und wo wurde von Frauen die erste Jeans anprobiert? Wie realisierte man in der schweren Zeit einen Hausbau? Der Bildband gibt Auskünfte und schöpft dabei auch aus bislang unveröffentlichten Privataufnahmen. Berichtet wird zum Beispiel über die Schulzeit, die Konfirmation, die Lehre und die Hochzeit. Das Buch mit einer Auflage von 1000 Exemplaren ist im Buchhandel sowie im Stadtarchiv Tornesch, donnerstags in der Zeit von 9 bis 11 Uhr, erhältlich. Es kostet 16,90 Euro.

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