Neuer Weg der Mitgliederwerbung

Die frisch Gewählten strahlen: Bärbel Thiemann (von links), Volker Pump, Torben Fülscher, Hannelore Kops, Heiner Hauschild, Klaus-Hermann Früchtenicht, André Nissen und Günther Laudan von der CDU Neuendeich.
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Die frisch Gewählten strahlen: Bärbel Thiemann (von links), Volker Pump, Torben Fülscher, Hannelore Kops, Heiner Hauschild, Klaus-Hermann Früchtenicht, André Nissen und Günther Laudan von der CDU Neuendeich.

Jahreshauptversammlung der CDU Neuendeich: Vorstand und erstmals Mitgliedsbeauftragten gewählt

shz.de von
17. Januar 2018, 16:05 Uhr

Nachdem der CDU-Ortsverband Neuendeich im vergangenen Jahr auf eine Jahreshauptversammlung verzichtet hatte, kamen jetzt die meisten der 21 Mitglieder im Dörpshus zusammen, um auf das Jahr 2017 zu reflektieren. Als Gäste begrüßte der Ortsverbandsvorsitzende Heiner Hauschild die CDU-Landtagsabgeordnete Barbara Ostmeier, die zur Versammlungsleiterin der Veranstaltung gewählt wurde, sowie den CDU-Kreistagsabgeordneten Veit Ghiladi. Die 15 Tagesordnungspunkte mit Berichten und Wahlen arbeiteten die Mitglieder zügig ab. Etwas Besonderes gab es aber doch: Nach Vorbild der Kreis- und der Landes-CDU wurde erstmals ein Mitgliederbeauftragter gewählt. Die CDU braucht auch in Neuendeich junges Blut.

Torben Fülsche wird sich auf diesen neuen wichtigen Weg der Mitgliederpflege und -werbung begeben und seine Kontakte als Unternehmer nutzen. Ostmeier berichtete, wie die Mitgliedsbeauftragten auf Kreis- und Landesebene arbeiten, und bot deren Unterstützung an. Neu gewählt wurde auch der Vorstand (siehe Info-Kasten), dessen Schatzmeister Axel Teßen nicht erneut antrat und zum letzten Mal den mit mehr als 3200 Euro positiven Kassenbestand verkündete.


Kinderfest in diesem Jahr nicht umsetzbar

Mit jungen Neuendeichern, so berichtete Hauschild, habe sich die CDU bereits im vergangenen Sommer zu einer gut besuchten Gesprächsrunde zusammengesetzt. „Wir wollten erfahren, was ihnen in Neuendeich gefällt und was nicht, und waren überrascht, dass sich sehr viele ein Kinderfest wünschen“, so Hauschild. Das lasse sich dieses Jahr aus personellen Gründen leider noch nicht umsetzen. Und der gewünschten Erweiterung der Kita-Betreuungszeit auf nachmittags stehe nach Prüfung ein für die geringe Kinderzahl zu hoher Aufwand entgegen. Stark präsent nicht nur bei jungen Leuten sei in der Gemeinde das Thema Sicherheit. Hauschild verwies auf eine für das Frühjahr geplante Einwohnerversammlung, auf der unter anderem ein Polizist über den Einbruchschutz referieren wird. Gleichzeitig wird es um die guten Chancen des Breitbandanschlusses für Neuendeich gehen.

Ostmeier bedankte sich für die gute Unterstützung der Neuendeicher CDU und betonte, ein gutes CDU-Kommunalwahlergebnis sei das Fundament für die Landes- und Bundesebene. Von der Arbeit der jetzt jungen CDU-Fraktion in der Kieler Jamaika-Koalition gab sie einen positiven Bericht ab und resümierte: „Jamaika ist nicht einfach. Wir alle sind streitbar. Aber es läuft harmonisch und dynamisch, weil alle Parteien gut zusammenarbeiten wollen.“ Was gern gehört wurde: Die für 2018 vorgesehenen hohen Investitionen des Landes in vor allem Bildung, Straßen, Polizei und Justiz entlasteten auch die Kommunen, etwa im Kita-Bereich.

Ghiladi widmete sich seinen Lieblingsthemen: Senkung der Kreisumlage und Bau der K22. Die von Moorrege beantragte Senkung der Umlage um ein Prozent sei aufgrund der hohen Überschüsse im Kreishaushalt geboten. „Wir hoffen, dass nach Ablauf des Rettungsschirms ändern zu können“, sagte er und rechnete vor, Neuendeich würde dadurch um 5000 Euro entlastet. Zur K22 berichtete er, dem CDU-geführten Kreiswirtschaftsausschuss liege die Bestätigung von Wirtschaftsminister Bernd Buchholz vor, dass das Land die finanzielle Projektförderung über die bisherige Frist, Ende 2019, hinaus fortführen werde. Ghiladi erwartet nun den Planfeststellungsbeschluss bis Herbst und den ersten Spatenstich im Jahr 2019.

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