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Freie Wählergemeinschaft : Neuer Vorsitzender via Videochat

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Es weht ein frischer Wind in der Freien Wahlgemeinschaft Hetlingen (FW). Auf ihrer Jahreshauptversammlung in der Gaststätte Op de Deel verabschiedete sich die Interessengemeinschaft von ihrem langjährigen Vorsitzenden Michel Wiest und wählte eine neue Führungsspitze.

Michel Wiest, der die Position des Ersten Vorsitzenden seit 13 Jahren ausgeübt hatte, stand für eine Wiederwahl nicht mehr zur Verfügung. Der passionierte Segler möchte gemeinsam mit seiner Frau auf große Fahrt starten. Damit er ihnen auf hoher See nicht verlustig geht, schenkte die FW ihrem treuen Mitglied als Symbol der Verbundenheit eine Schiffsleine. „Danke für alles, was du in den letzten Jahren für das Dorf, die Region und die FW getan hast,“ würdigte Ralf Hübner das jahrelange Engagement Michel Wiests. Jener gehört zu den Gründungsmitgliedern der FW, die 1994 als Alternative zu CDU und SPD in Hetlingen gegründet wurde.

Ralf Hübner, der bisher den stellvertretenden Vorsitz der Freien Wählergemeinschaft inne hatte, wurde einstimmig zum neuen Vorsitzenden gewählt. Wegen einer Knieoperation konnte er nicht in die Gaststätte kommen, nahm aber mittels Videochatprogramm Skype an der Sitzung teil. Eigentlich sollte Ines Bitow, die bislang als Schriftführerin der FW fungierte, den Posten übernehmen. Um sie nicht ins kalte Wasser zu werfen, übernimmt Hübner den Vorsitz für ein Jahr. So habe Ines Bitow Zeit, sich in alle Sachthemen einzuarbeiten. „Mit Ines wurde jemand für den Vorstand gefunden, der neue Blickwinkel einnehmen kann“, freute sich Michel Wiest. Zur neuen Schriftführerin wurde Margit Tolle gewählt, die dieses Amt bereits schon einmal ausgeübt hatte.

Aus dem Schul- und Sozialausschuss berichtete Vorsitzende Renate Springer-König. Das Thema Schule werde nach wie vor ein großes Thema für die Gemeinde sein. Die Kinder an der Grundschule Hetlingen seien mit dem neuen Konzept der Familienklassen sehr zufrieden.

Renate Springer-König wünscht sich jedoch, dass künftig eine bessere Kommunikation zwischen dem Ausschuss und der Bürgermeisterin Monika Riekhof (CDU) stattfindet. Das monatliche Montagstreffen ist das größte öffentliche Sprachrohr der FW. Auf der Jahreshauptversammlung besprachen die Anwesenden den häufigen Kritikpunkt, interessierte Bürger können den Gesprächen auf den Treffen nur bedingt folgen, weil ihnen das Hintergrundwissen fehle. Mitglieder, die mit den jeweiligen Themen vertraut sind, würden oft ungeduldig werden, wenn auf Nachfragen die Themen ausführlich erläutert werden. Künftig wolle man die erste Viertelstunde des Montagstreffens nutzen, um eine kurze Einführung in aktuelle Themen zu geben. Derzeit stellt die FW sechs von 13 Gemeinde- vertretern in Hetlingen.

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erstellt am 14.Mär.2016 | 17:43 Uhr

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