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Uetersener Nachrichten

20. August 2017 | 16:07 Uhr

Fußball : Neuer Tiefpunkt

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Ausgelassen wurde am Sonntag um 14.35 Uhr das Führungstor der 1. Herren des TSV Uetersen gegen den FC Elmshorn bejubelt: Spieler, Verantwortliche und die Anhänger wussten darum, wie wichtig es wäre, dieses Derby zu gewinnen. Doch obwohl das 1:0 von Jannick Prien ein Brustlöser war, setzte es am Ende eine 1:2-Heimniederlage, mit der für die Rosenstädter ein neuer Tiefpunkt erreicht wurde. „Das ist für uns alle keine schöne Situation“, sagte TSV-Trainer Peter Ehlers, der zugab: „Wir wollen gerne anders Fußball spielen ‒ aber das können wir momentan nicht!“

Erwartungsgemäß gab es keinen fußballerischen Leckerbissen. Kämpferische Tugenden waren gefragt und es gelang den Uetersenern, sich in das Derby hinein zu beißen. So eroberte Maik Stahnke in der der 25. Minute einen Ball im Mittelfeld, Jannick Lauts darauf folgender Torschuss wurde von der Gäste-Abwehr aber abgeblockt. Zwei Minuten später wurde Yannik Kouassi, als er über links angriff, gefoult. Nach der Freistoßflanke von Mario Ehlers gelang es weder Kirill Shmakov noch Mats Lennart Enderle, den Ball aus Nahdistanz ins Tor zu bugsieren ‒ Lauts Nachschuss flog rechts vorbei (Foto unten).

Nachdem Dennis Ghadimi Nouran den Ball bei einer Elmshorner Chance von rechts aus spitzem Winkel in die Wolken gejagt hatte (30.), konterten die Uetersener im eigenen Stadion: Raphael Friederich eroberte den Ball, kam im Doppelpass mit Prien über rechts nach vorne und bediente dann Kouassi, der von halbrechts aus aber an FCE-Keeper Jannik Reichel scheiterte. In der 35. Minute gab es dann, wie eingangs beschrieben, das Führungstor zu bejubeln: Mario Ehlers jagte einen Abpraller nicht sinnlos aufs Tor, sondern spielte nach rechts zu Laut; dessen überlegten Flachpass versenkte Prien per Direktabnahme flach rechts zum 1:0 ‒ ein herrlicher Treffer!

Kurz darauf hätte die Heim-Elf ihre Führung sogar noch ausbauen können, doch Stahnkes Freistoß-Geschoss wurde über die Latte gelenkt (39.). Kurz nach der Pause folgte dann allerdings die kalte Dusche: Anstatt nach vorne zu spielen, versuchte es Stahnke mit einem Querpass zu Shmakov, der aber zu einem Fehlpass wurde; Dennis Ghadimi-Nouran schoss von halbrechts aus zum 1:1 ein (47.). Just, als TSV-Co-Trainer Frank Weche auf der Bank sinnierte, ob es „vielleicht besser sei, jetzt nur noch auf einen Punkt zu spielen“, gab es einen Freistoß für die Elmshorner, den Henri Louis Weigand aus 18 Metern über die Uetersener Abwehrmauer hinweg zum 1:2 verwandelte (76.). Dabei blieb es, weil Shmakov nach zwei ruhenden Bällen ebenso das mögliche 2:2 verpasste wie die eingewechselten Kevin Koyro (vertändelte den Ball) und Christoph Ketelhohn (er köpfte vorbei).

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erstellt am 08.Nov.2015 | 21:37 Uhr

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