Umzug : Neuer Raum für gute Ideen

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Die Außenstelle der „Türkischen Gemeinde in Schleswig-Holstein e. V.“ ist von der Straße An der Mühlenau in ganz neue Räume im Pinneberger Rübekamp 25 gezogen und hat deren Eröffnung mit seinen Mitgliedern, Pinnebergs Bürgermeisterin Urte Steinberg, dem türkischen Generalkonsul und dem Landesvorsitzenden Dr. Cebel Küçükkaraca gebührend gefeiert. Anlass, um noch einmal bei schöner Musik mit der Kaval, der türkischen Flöte und der Saz, einem langhalsigen Saiteninstrument, sowie bei den gastfreundlichen Türken üblichen Buffet, über die Situation der Migranten im Kreis Pinneberg nachzudenken und zu diskutieren.

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29. Juni 2014, 21:55 Uhr

Dabei auch viele Vertreter der Vereine, die der türkischen Gemeinde Schleswig-Holstein (TGSH) angeschlossen sind, um sich gemeinsam für gleichberechtigte Teilhabe in unserer Gesellschaft einzusetzen. In Pinneberg und Umgebung, so berichtete der Landesvorsitzende Küçükkaraca, leben rund 16 Prozent der Menschen mit ausländischem Pass. Hauptanliegen der TGSH sei es, die Bildung der Menschen mit Migrationshintergrund zu verbessern und den Übergang von der Schule in den Beruf zu erleichtern. Aber es gibt auch das Bemühen, das Verständnis und das Interesse der Deutschen für die Vielfalt der Kulturen zu erweitern und zur Normalität werden zu lassen.

Pinnebergs Bürgermeisterin Urte Steinberg bezeichnete die Mitbürger mit Migrationshintergrund als „Teil dieser Stadt und dieser Gesellschaft“ und versprach, dass Pinneberg als Kooperationspartner den Verein immer „im Rahmen unserer Möglichkeiten“ unterstützen werde.

Dafür sorgen mit viel Engagement in der Außenstelle vor allen Dingen der Pinneberger Elternbund, aber auch Frauen, die im Lesekreis „Von Geschichte zu Geschichte“ sich türkische und aktuelle Weltliteratur erarbeiten und diskutieren. Ganz aktuell dabei sind in der Türkischen Gemeinde auch neue Kooperationspartner wie die Tornescher Klaus-Groth-Schule, deren Lehrer Werner Schwandt und Stephanie Asbahr, die mit Beratung der Türkischen Gemeinde in der Gemeinschaftsschule die Elternarbeit für die Kinder mit Migrationshintergrund vorantreiben und den Übergang von der Schule in den Beruf unterstützen wollen.

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