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Johannes-Schwennesen : Neue Rektorin kennt sich bestens aus

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Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Die neue Rektorin der Johannes-Schwennesen-Schule (JSS) in Tornesch heißt Janina Wieduwilt. Die 40-Jährige tritt die Nachfolge von Maria Leipold an, die im Sommer 2015 nach fünfjährigem Dienst als Leiterin in den Ruhestand gegangen war. Die Ernennung gilt offiziell zwar erst ab 1. Februar. Aber der Schulrat Dirk Janssen führte Janina Wieduwilt bereits gestern während einer Feierstunde im Lehrerzimmer in das Amt ein.

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erstellt am 25.Jan.2016 | 19:34 Uhr

Er überreichte ihr eine Ernennungsurkunde, die die Bildungsministerin Britta Ernst unterschrieben hatte. „Eigentlich sind Sie gar keine neue Schulleiterin, sondern jemand, der hier schon länger gearbeitet hat“, sagte er. Janina Wieduwilt trat im August 2014 den Dienst als Konrektorin der Schule an und leitete sie nach dem Abschied von Maria Leipold bereits kommissarisch.

Die 40-Jährige wählte sich die Arbeitsstelle aus Überzeugung: „Ich bewarb mich hier, weil es eine kleine, süße und dörfliche Schule ist“, erläuterte sie ihre Motivation; zurzeit besuchen 211 Schüler die Bildungseinrichtung. Ihre Erwartungen erfüllten sich. „Es ist einfach nett hier“, sagte sie gestern im Kreise ihrer zwölf Kolleginnen.

Janina Wieduwilt studierte die Fächer Deutsch, Geschichte und evangelische Religion. Ihr Referendariat absolvierte sie an der Grundschule Nord in Halstenbek. Insgesamt sechs Jahre lang unterrichtete sie dort, bevor sie für sieben Jahre an die Hans-Claussen-Schule in Pinneberg wechselte. Kommissarisch versah sie in der Zeit bereits den Dienst als Konrektorin. In Tornesch unterrichtet sie außer Sport und Englisch sämtliche Fächer: Deutsch, Mathematik, HWSU, Religion, Kunst und Musik. Zurzeit ist Janina Wieduwilt Klassenlehrerin im zweiten Jahrgang.

Mit der neuen Rektorin brechen für die Schule neue Zeiten an: Am 1. Februar wird erstmals eine Klasse für „Deutsch als Zweitsprache“ (DaZ) mit zwölf Kindern gebildet. Die Fritz-Reuter-Schule erhält den Status als DaZ-Zentrum, die JSS als Außenstelle. Die Schule erhält dazu auch eine neue Lehrerin. Zurzeit werden diese Mädchen und Jungen noch an der Uetersener Grundschule Birkenallee unterrichtet, in der aber die Kapazitäten sowohl räumlich als auch personell an ihre Grenzen kommen. Zudem wird sich nun der Schulweg für die Kinder verkürzen.

Janina Wieduwilt teilt sich die Anfahrt zur Arbeit übrigens mit ihrem Sohn, der eine siebte Klasse der Klaus-Groth-Schule Tornesch besucht. Die Familie lebt in Kummerfeld.

Bürgermeister Roland Krügel versicherte der neuen Rektorin: „Sie haben einen pflegeleichten Schulträger.“ Die Stadt stelle alles bereit, was finanziell vertretbar und für die Kinder sinnvoll sei.

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