Neue Initiative für den Arbeitsmarkt in Pinneberg

Diesmal nutze Thomas Kenntemich, Chef der Arbeitsagentur Elmshorn, sein regelmäßiges Arbeitstreffen mit Ole Schröder, CHef der Kreis-CDU und Parlamentarischer Staatsekretär, um dem Bundestagsabgeordneten vorzustellen, wie die Arbeitsagentur im Kreis Pinneberg eine bundesweite Job-Initiative für Menschen ohne Berufsausbildung umsetzt.

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15. April 2013, 20:19 Uhr

Ziel dieses auf drei Jahre ausgelegten Projektes ist es, den Betroffenen durch eine betriebsnahe Ausbildung eine langfristig sichere Arbeitsperspektive zu verschaffen. Rund 1000 Menschen zwischen 25 und 35 Jahren sind im Kreis ohne Berufsausbildung. Sie werden als ungelernte Arbeiter von den Betrieben am ehesten freigestellt. 250 von ihnen verfügen über die formalen Voraussetzungen für eine Berufsausbildung. In den nächsten Monaten sollen sie je nach Bedarf und Potenzial in Unternehmen integriert werden, die an der Maßnahme teilnehmen. Weiteres Thema des Gesprächs war die generell positive Entwicklung der Arbeitslosenzahlen im Kreis Pinneberg, hier insbesondere die Entwicklung der Jugendarbeitslosigkeit, die im vergangenen Jahr weiter um 6,1 Prozent gesunken ist.

Außerdem ging es bei dem Gespräch um das Thema Verkehrsinfrastruktur. Diese ist aufgrund der vielen Pendler und Logistikunternehmen im Kreis besonders relevant. Die Logistikbranche hat in der Metropolregion in den letzten sechs Jahren über 10000 Arbeitsplätze geschaffen. Notwendig für eine positive Weiterentwicklung des Sektors im Kreisgebiet ist dabei der zügige Ausbau der A 20. Den sieht der Bundespolitiker Schröder durch die Absage der Landesregierung zu einer Mautfinanzierung des Elbtunnels zwischen Glückstadt und Drochtersen, bedroht. „Das ist eine Katastrophe. Der Nordwesten soll abgehängt werden“, befürchtet Schröder. Der Bundesverkehrsminister hatte ein Mautkonzept für den neuen Elbtunnel vorgeschlagen.

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