zur Navigation springen

Museum Langes Tannen : Neue Farbe für das Herrenhaus

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Nachdem im vergangenen Jahr die Fenster neu angestrichen wurden, soll jetzt die Fassade des Herrenhauses vom Museum Langes Tannen neue Farbe erhalten. Der diesbezügliche Umgang mit dem historischen Gebäude an der Heidgrabener Straße verlang erhöhte Aufmerksamkeit.

shz.de von
erstellt am 16.Apr.2015 | 19:47 Uhr

Zunächst ist ein weiterer Anstrich mit Dispersionsfarbe nicht zulässig. 1986 wurde diese genehmigt, weil starke Schäden an der Fassade festgestellt wurden. Doch diesmal soll auf eine Mineralfarbe zurückgegriffen werden (BIndemittel Silikat). Diese Anstriche können eine Lebensdauer von mehr als hundert Jahren erreichen.

Um die neue Farbe auftragen zu können, muss der Dispersionsanstrich zuvor abgebeizt werden. Im Anschluss daran sollen die möglichen Schäden am Mauerwerk begutachtet werden. Und das in Zusammenarbeit mit der Unteren Denkmalschutzbehörde, die ihren Sitz beim Kreis Pinneberg hat.

Anschließend, so die weiteren Planungen, wird zunächst die Südseite neu gestrichen, anschließend wird die Verträglichkeit geprüft. Erst dann soll der Rest der Fassade entsprechend behandelt werden. Der Vorstand des Fördervereins Museum Langes Tannen hat zugesagt, die Kosten für diese Fassadenneugestaltung bis zu einer Höhe von 60000 Euro zu übernehmen. Von dieser Summe muss aufgrund der teuren Vorarbeiten ausgegangen werden. Nicht auszuschließen ist eine noch höhere Summe. Der Zuschuss des Fördervereins sei jedoch gedeckelt, sagte Rosa Hipp, die Vorsitzende des Vereins, während der Jahresversammlung am Mittwochabend in der Scheune des Museums.

Das Geld, das nun ausgegeben werden soll, stammt aus einer Erbschaft. Erblasser ist der Uetersener Heinz Thiem, der Mitglied im Förderverein war. Er setzte den Förderverein als Teilerben ein.

Mit den Renovierungsarbeiten soll am 27. April begonnen werden. Ein erstes Ergebnis wird insofern im Mai festzustellen sein.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert