Naturschutz : Neue Chefin des Elbmarschenhauses

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Was die Ankündigung einer Kleinen Anfrage doch auszulösen scheint. In der vorvergangenen Woche beklagten Vertreter des Bauernverbandes in einem Gespräch mit den CDU-Landtagsabgeordneten Barbara Ostmeier, Heiner Rickers und Peter Lehnert, dass die Leitungsstelle im Elbmarschenhaus immer noch nicht vergeben ist. Bernd-Ulrich Netz hatte die Einrichtung im November Richtung Hamburger Umweltbehörde verlassen. Die Christdemokraten versprachen, bei der Landesregierung nachzuhaken.

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04. Juli 2014, 20:46 Uhr

Wenige Tage später verkündete das Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und Ländliche Räume (LLUR) per Pressemitteilung, dass die Stelle mit Edelgard Heim besetzt wurde. Gestern stellte sie sich persönlich im Elbmarschenhaus vor. Vor dem Pressegespräch gab es eine erste Kontaktaufnahme mit den Bürgermeistern und Spitzenbeamten der Region. Der Andrang war groß.

„Eine reizvolle Aufgabe“ ist für Edelgard Heim die Leitung der Integrierten Station Unter-elbe (ISU). Sie hat mit dem 1. Juni diesen Job übernommen. Die 55-Jährige kommt vom Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und Ländliche Räume des Landes Schleswig-Holstein (LLUR) in Flintbek. Dort hat sie bisher an den Managementplänen für die Natura 2000-Gebiete gearbeitet.

Das wird sie vorläufig auch noch weiter tun. Bis zum Herbst ist Edelgard Heim einen Tag im Elbmarschenhaus anzutreffen, den Rest der Woche in Flintbek. Ab Herbst ist sie drei Tage in Haseldorf. Erst Anfang 2016 wechselt sie ganz an ihre neue Arbeitsstelle. Den Naturschutz bezeichnet die Diplom-Biologin als ihre „Herzensangelegenheit“. Wichtig sei ihr auch die Arbeit an den Schnittstellen zu Landwirtschaft und Naherholung. Derzeit ist sie dabei, Abläufe und Strukturen im Elbmarschenhaus kennenzulernen.

Informationsflüsse möchte sie verbessern. Außerdem soll eine Arbeit zu Ende geführt werden, die ihr Vorgänger initiiert hatte. Die Dauerausstellung im Elbmarschenhaus möchte sie überarbeiten und modernisieren. Eine Arbeitsgruppe wurde ins Leben gerufen und soll dabei helfen. Zukünftig wird es eine „Pflanze des Monats geben, die über die Website des Elbmarschenhauses publik gemacht wird. Generell ist es ihr Ziel, mehr Informationen in die Bevölkerung zu bringen. www.elbmarschenhaus.de

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