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Drei Nester aufgestellt : Neue Chancen für den Storch

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Gleich drei Chancen werden den aus den Winterquartieren heimkehrenden Störchen geboten, in Haselau eine neue Heimat zu finden. Die Christdemokraten möchten die Kommune zum „Storchendorf“ machen.

shz.de von
erstellt am 20.Mär.2015 | 18:39 Uhr

Nummer drei ist von den Konservativen mit Unterstützung durch örtliche Landwirte auf dem Obstgut Deekenhörn von Raimond Kleinwort aufgestellt worden. „Eigentlich ein idealer Platz“, steht für Heinz Holtorf, Umweltbeauftragter der CDU, fest. Für ihren Anflug schätzen die Vögel mit einer Spannweite bis zu zwei Metern ein frei stehendes Gelege. Zudem ist ein Teich nah. Das Graben- und Grüppensystem in der Umgebung bietet dem Fleischfresser ein gutes Nahrungsangebot.

Die Unterkonstruktion kam von Claudis Veit. Korb Nummer drei war die letzte Arbeit von Heinrich Jürgs, den sie alle nur „Heini“ rufen. Rund 40 Storchenkörbe hat er produziert, die „deutschlandweit“ aufgestellt wurden. Viele sind an den Nabu in Hamburg gegangen. Das Korbflechten hat er sich als Beschäftigung nach dem Eintritt ins Rentenalter angeeignet. Doch jetzt ist die kräfteraubende Arbeit nicht mehr möglich.

Ebenfalls von dem demnächst 83-Jährigen ist der Korb gemacht worden, der im vergangenen Jahr auf dem Hof von Marten Plüschau an der Hohenhorster Chaussee aufgestellt wurde. Nach der Beobachtung der Christdemokraten hat es dort ein paar „Besichtigungstermine“ gegeben. Aufgrund der Größe der Tiere vermuten sie, dass es sich um Jungstörche handelte. „Ein Mietvertrag“ wurde jedoch nicht geschlossen, obwohl der frei stehende Korb ebenfalls beste Voraussetzungen bot.

Nummer drei steht auf dem Hof von Jan Plüschau an der Altendeicher Chaussee. Er müsste aus Sicht der CDUler aufgrund der Lage ebenfalls bald ein Nutzerpaar bekommen. Gepasst hatte das Umfeld nicht bei dem ersten Versuch, den die Marsch-Union unternommen hatte. Auf dem Haus von Hermann Bester an der Hohenhorster Chaussee gab es mehrere Jahre Leerstand, bevor das Heim abgebaut wurde. Um die heimische Vogelwelt kümmert man sich übrigens auch in Zusammenarbeit mit den Parteifreunden aus Haseldorf. Immer zum Frühjahrsstart werden Nistkästen aufgehängt. 250 laden derzeit in Haselau zum Bezug ein.

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