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Bauausschuss : Neubau von Kanalisation und Straße

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Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Im nächsten Jahr sieht der Abwasserbetrieb den Neubau der Kanalisation in der Straße An der Kirche vor. Damit verbunden wird, wie zuvor auch in anderen Tornescher Straßen gehandhabt, ein Neubau der Straße erfolgen.

shz.de von
erstellt am 19.Apr.2015 | 20:17 Uhr

In der jüngsten Sitzung des Bau- und Planungsausschusses stellte Verwaltungsmitarbeiterin Sylvia Köhn die Planung vor. Zahlreiche Anlieger verfolgten die Ausführungen und stellten Fragen.

Denn sie hatten der Vorlage zur Sitzung entnommen, dass bei der Planung die Kosten für zwei Varianten im Zusammenhang mit den Kanalisationsarbeiten geprüft worden sind und die Verwaltung sich nicht für die Sanierung der Kanalisation und den Neubau der Hausanschlüsse und einer Abschreibung von 25 Jahren, sondern für den Neubau der Schmutzwasserkanalisation einschließlich der Hausanschlüsse (Abschreibung 50 Jahre) entschieden hat

Die Entscheidung basiere auf der doppelt so langen Abschreibungsmöglichkeit, erläuterte Sylvia Köhn. Die Kosten für den Neubau der Schmutzwasserkanalisation und der Regenwasserhausanschlüsse trägt der Abwasserbetrieb, an den die Bürger ihre Gebühren entrichten. An den Kosten des Straßenneubaus werden die Anlieger gemäß der Ausbaubeitragssatzung beteiligt.

Und die sieht für Anliegerstraßen vor, dass für den Ausbau 85 Prozent der Kosten auf die erschlossenen Grundstücke umgelegt werden. Die Verwaltung geht einschließlich der Ingenieurhonorare von Kosten in Höhe von 880000 Euro als veranlagungsfähige Kosten aus. Ihre Straße als Anliegerstraße zu betrachten, sahen einige der anwesenden Bewohner An der Kirche nicht so. „Unsere Straße dient als Anschlussstraße Richtung Pracherdamm nach Uetersen und Heidgraben. Am Pracherdamm ist Gewerbe ansässig, das über unsere Straße erreicht wird. Außerdem dient unsere Straße im Bedarfsfall als Busumleitung. Wie kann man da von einer Anliegerstraße sprechen?“, machte ein Bürger deutlich. Auch das Thema Dauerparken wurde in die Waagschale geworfen. „Es sind nicht die Anwohner oder Besucher, die die Straße dichtparken“, war von verschiedenen Seiten zu hören. Einige Bürger forderten, die Einstufung der Straße zu ändern und zwar in eine Durchgangsstraße.

Bürgermeister Roland Krügel entgegnete, dass eine Änderung alle Straßeneinstufungen in der Stadt durcheinanderbringen würde. „In Ihrem gesamten Bereich sind die Straßen als Anliegerstraßen entsprechend der  Rechtsprechung eingestuft.“ Was die Parksituation betreffe, so werde sich die Verwaltung „kümmern“ und eine entsprechende Beschilderung, zur Not sogar Parkverbot, überlegen.

An der Kirche: Kanalisation / Straßenbau

Für den Bereich Regenwasser ist auf der gesamten Straßenlänge ein Neubau erforderlich, da die vorhandene Dimensionierung zu 70 Prozent den heutigen Bedingungen nicht mehr genügt. Die aktuelle Regenwasserkanalisation liegt im nördlichen Gehweg und soll in die Fahrbahn verlegt werden. Die Wiederherstellung der Oberflächen erfolgt seitens des Abwasserbetriebes in Rohrgrabenbreite. Die vorhandene Asphaltschicht wird durch die Aufgrabungen weiter geschädigt. Sinnvoll wäre, die Asphaltschicht in kompletter Breite zu erneuern. Da der vorhandene Asphaltaufbau, so das Ergebnis einer Untersuchung, jedoch unterdimensioniert und die Tragfähigkeit nicht ausreichend ist, schlägt die Verwaltung den Straßenneubau als Tempo-30-Bereich vor. Die Fahrbahn soll eine Breite von 5,25 Metern erhalten, die Gehwege eine Breite von 1,50 Metern.

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