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Uetersener Nachrichten

18. August 2017 | 22:26 Uhr

Zusage : Neubau nach elf Jahren Planung

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Diese Nachricht hat im THW-Quartier spürbar für Erleichterung gesorgt: Im kommenden Jahr beginnen die Bauarbeiten für eine neue Unterkunft am Standort Geelbeksdamm. Die Einweihung ist für Juli 2017 geplant und damit rechtzeitig zum 65-jährigen Bestehen des Ortsvereins.

„Wir sind heilfroh. Zehn Jahre haben wir auf eine Verbesserung gewartet, und jetzt musste dringend etwas passieren, um das THW in Elmshorn am Leben zu erhalten“, sagte Edgar Konetzny, Ortsbeauftragter des Technischen Hilfswerks in Elmshorn.

Tatsächlich liegen die Pläne für einen Neubau seit elf Jahren in den Schubladen der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA). Dass eine Realisierung erst jetzt konkret wird, begründete Editha Meckelnburg mit anderen Schwerpunkten in der Vergangenheit. „Wir hatten bei den Fahrzeugen ein großes Defizit angesammelt. Viele sind 30 Jahre und älter und mussten grundsaniert werden“, sagte die Referatsleiterin im THW-Landesverband Schleswig-Holstein. Derzeit dient den Elmshorner THW-Einsatzkräften eine alte Baracke als Unterkunft, eingeschossig, schlecht gedämmt und in einem desolaten baulichen Zustand. Sie steht auf einem großen Industriegelände am Geelbeksdamm neben der vor drei Jahren aufgegebenen Jugendbildungsstätte. Das Gebäude steht seitdem leer und verfällt.

Vor 25 Jahren wurde das Gebäude bezogen, seitdem sind nur die notwendigsten Unterhaltungsmaßnahmen angeordnet worden. Das Warten auf die große Lösung stellte die Mitarbeiter auf eine harte Probe. Im Gespräch mit dem SPD-Bundestagsabgeordneten Ernst Dieter Rossmann und THW-Präsident Albrecht Broemme, die die Unterkunft am Dienstag besuchten, machte Ortsbeauftragter Konetzny deutlich, das Engagement der Kameraden sei angesichts der Zustände zuletzt deutlich erlahmt.

Broemme zeigte dafür Verständnis: „Diese Unterkunft gehört zu den schlechtesten in Deutschland“, sagte er. Ein Neubau bedeute zumeist auch neuen Schwung für einen Ortsverein. 1,2 Millionen Euro investiert der Bund in den Elmshorner THW-Standort. Geplant ist ein zweigeschossiger Backsteinbau mit Büros, Schulungs- und Versammlungsräumen, Lagerfläche und Umkleiden verteilt auf 400 Quadratmeter Fläche.

Wenn die Bauarbeiten im Juli beginnen, wird zunächst die Jugendbildungsstätte abgerissen. Die alte THW-Unterkunft folgt, wenn der Neubau steht. Sozialdemokrat Rossmann, der sich in der Vergangenheit immer wieder für den Neubau eingesetzt hatte, lobte dieses Konzept ausdrücklich. „Während der Bauarbeiten wird das THW voll leistungsfähig sein“, sagte er.

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erstellt am 08.Dez.2015 | 21:20 Uhr

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