Kampnagel : „Neko Case“ in Hamburg

Mit ihrer eigenwilligen Musik hat sich die Künstlerin „Neko Case“ mittlerweile auf internationaler Ebene einen Namen machen können. Sie zweifelt nicht und wagt Experimente, wobei ihre Freude daran, Neues auszuprobieren immer wieder interessante Klänge zu Tage fördert.

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25. Juni 2014, 21:13 Uhr

Dies gilt für die instrumentale Begleitung gleichermaßen wie für ihre glasklare Stimme. Mit emotionalen Songs, die ausbrechen und einem stürmische Gedanken durch den Kopf jagen, konnte „Neko Case“ schon im Jahre 2009 überzeugen, als ihr Album „Middle Cyclon“ zweifach für den Grammy nominiert wurde. Durch die Nominierung erlangte sie schnell einen großen Bekanntheitsgrad und die Musik der US-Amerikanerin strömte regelrecht in die Welt hinaus. Das nachfolgende Album „The Worse Things Get, the Harder I Fight, the Harder I Fight, the More I Love You“ zeigte eine wesentlich ruhigere und sehr raue Seite der Musikerin. Die Stücke wirkten noch emotionaler und zum Teil sogar fragil. Es scheint fast schon ein wenig widersprüchlich, dass „Neko Case“ stimmlich kontrollierter auftritt, während im Hintergrund diverse Instrumente eine zerbrechliche Stimmung erzeugen. Dieser ehrlichen Musik kann man sich schlichtweg nicht entziehen. Dies wird auch der Fall sein, wenn die Sängerin am Mittwoch, den 13. August, in Hamburg gastiert. Beim „Internationalen Sommerfest Kampnagel“ präsentiert die Sängerin zahlreiche neue Songs. Tickets für die Veranstaltung kosten im Vorverkauf 24 Euro. Weitere Informationen unter: www.nekocase.com

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