zur Navigation springen

Initiative der Rosenstadtschule ausgezeichnet : Nein zu Rassismus − Ja zur Courage

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

shz.de von
erstellt am 25.Jun.2016 | 15:00 Uhr

Uetersen | „Schule gegen Rassismus − Schule mit Courage!“ So lautet eine bundesweite Aktion, die auch an der Rosenstadtschule auf Interesse gestoßen ist. Die Kampagne fußt auf der Initiative des gleichnamigen Vereins mit Sitz in Berlin  und Koordinatoren auf Landes- und Kreisebene. Um die entsprechende Urkunde und eine Plakette  zu erhalten, bedarf es seitens der Schüler-, Lehrer- und Elternschaft  großer Vorarbeit.

An der Rosenstadtschule musste zunächst  das Selbstverständnis der Initiative unterschrieben werden. Und zwar von mindestens 70 Prozent an der Schule Beschäftigten plus der Schülerschaft. Niemand verweigerte die Unterschrift. Im Text heißt es unter anderem: „Wenn an der Schule Gewalt, diskriminierende Äußerungen oder Handlungen ausgeübt werden, wende ich mich dagegen und setze mich dafür ein, dass wir in einer offenen Auseinandersetzung mit diesem Problem gemeinsam Wege finden, uns zukünftig zu achten.“

Weiter galt es, eine Auftaktveranstaltung zu organisieren. Die Federführung bei „Schule gegen Mobbing“ lag bereits in den Händen der zehnten Klassen, die auch die weiteren Stufen organisatorisch begleiteten. Die kommissarische Schulleiterin, Gisela Leffers, erinnerte gestern an die weiteren Aktivitäten auf dem Weg zum Zertifikat. So überreichten die Zehntklässler allen DaZ-Schülern an der Rosenstadtschule ein Weihnachtsgeschenk, das sie selbst ausgesucht, bezahlt und verpackt hatten. Zudem luden die Zehnten die Flüchtlingsklassen zum Osterfrühstück in die Mensa ein und anschließend zum Ostereiersuchen nach Langes Tannen. Die Zeremonie in der Pausenhalle der Schule wurde von Darbietungen der Orientierungsstufe bereichert. Für den guten Ton sorgten Mitglieder der Technik-AG.

Kreisjugendschützer Jörn Folster war es vorbehalten, die Urkunde zu übergeben und die Plakette gemeinsam mit der Schülerschaft zu enthüllen. „Ich habe den Eindruck, hier wird das Thema gelebt“, formulierte der Gast aus Elmshorn. Er dankte allen, die an der Umsetzung der Initiative beteiligt waren und auch in Zukunft sein werden. Denn „Schule gegen Rassismus − Schule mit Courage!“ verlangt ein nachhaltiges Engagement, konkret: jährlich ein Projekt zum Thema.Klaus Plath

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen