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Gedankenaustausch : Nah dran an Wünschen und Sorgen

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Mitglieder der Teilfraktion Wirtschaft-Regionalentwicklung und Verkehr der CDU-Kreistagsfraktion tauschten sich mit Bürgermeister Roland Krügel über Themen der Wirtschafts- und Regionalentwicklung vor Ort aus.

Burkhard E. Tiemann, Dr. Veit Ghiladi, Helmuth Ahrens, Erhard Wasmann, Martina Kaddatz und Susanne Müller wollten wissen, „wo der Schuh drückt“, um Anregungen und Vorschläge mit in die Arbeit der CDU-Kreistagsfraktion im Bereich Wirtschafts- und Regionalentwicklung zu nehmen. Bürgermeister Roland Krügel gab den CDU-Kreispolitikern einen ausführlichen Bericht über die Entwicklung der Stadt Tornesch. So erfuhren die Politiker von der Ausweisung weiterer Gewerbegebiete, von den erreichten weiteren Zughalten und dem permanenten Dialog mit Verkehrsminister Reinhard Meyer zur Umsetzung des überparteilich geforderten Ausbaus der K22. Der Tornescher Verwaltungschef hielt aber auch nicht mit Erwartungen an die Kreispolitik hinterm Berg. Diese betreffen den Ausbau einer bürgerfreundlichen Busverbindung zwischen Tornesch und Uetersen sowie eine aus seiner Sicht zwingend notwendige Anbindung des Gewerbegebietes Oha (Businesspark Tornesch) und des Gewerbegebietes am Großen Moorweg an den ÖPNV.

Die Christdemokraten der Stadt Tornesch hatten gemeinsam mit den anderen Fraktionen diesen Ausbau der Buslinie gefordert und die Tornescher Verwaltung beauftragt, mit der SVG (Südholstein Verkehrsservicegesellschaft) als Projektentwickler und dem Kreis Pinneberg als ÖPNV-Aufgabenträger Verhandlungen mit dem Ziel der Realisierungsmöglichkeiten verschiedener Varianten zu führen. Die CDU-Kreispolitiker nahmen die Anregungen des Tornescher Bürgermeisters, zu denen auch die Verlängerung der Buslinie 185 von Pinneberg über das Gewerbegebiet Oha bis hin zum Kreishaus in Elmshorn gehört, auf und sicherten zu, die finanzielle Umsetzbarkeit zu prüfen.

Tornescher Vorschläge und Wünsche für Busverbindungen mit Anbindung der Gewerbegebiete und des Bahnhofs sowie des Kreishauses

Auf Betreiben der Stadt Tornesch war vom Kreis die Buslinie 185 zum Jahresfahrplan 2012 mit einigen zusätzlichen Fahrten und zwei neuen Haltestellen ins Tornescher Gewerbegebiet Oha (Businesspark) erweitert worden.

Die Fahrt des sogenannten „Medac-Busses“ wurde von Tornesch jährlich mit etwa 65000 Euro mitfinanziert, um den Gewerbestandort attraktiv zu halten und Arbeitnehmern die Anfahrt zu ihrem Arbeitsplatz zu erleichtern. Seit 2012 sind weitere Firmenansiedlungen im Gewerbegebiet Oha erfolgt und haben Firmen Erweiterungen vorgenommen. Die Nachfrage nach einer besseren Busanbindung ist seitens der Betriebe groß, um Arbeitnehmern zu ermöglichen, mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen. Die Politiker des Tornescher Umweltausschusses befassten sich erst jüngst mit dem Thema und unterbreiteten Vorschläge zur Verlängerung aller Fahrten der Linie 185 ab Kummerfeld: - Verlängerung durch das Gewerbegebiet Oha nach Ellerhoop (Dorfstraße); - Verlängerung über das Gewerbegebiet und Seeth-Ekholt nach Elmshorn (Endpunkt Kreishaus oder Bahnhof);

- Verlängerung über die Gewerbegebiete Oha und Großer Moorweg zum Tornescher Bahnhof (bei dieser Variante könnte die Buslinie 6668 voraussichtlich wegfallen). Für Tornesch ist die letztgenannte Variante mit der Anbindung beider Gewerbegebiete und Halt am Tornescher Bahnhof die wichtigste Variante. Dabei müsste eine sinnvolle Verknüpfung des Busverkehrs mit den Zughalten erreicht werden. Sollte dies nicht möglich sein, hätte Tornesch einen weiteren Vorschlag: Neueinrichtung einer Buslinie vom Tornescher Bahnhof über das Gewerbegebiet Mitte (Lindenweg) mit Halt unter anderem am Großen Moorweg und weiter zum Gewerbegebiet Oha. Würde diese Linie bis nach Ellerhoop weiterfahren, wäre auch durch diese Verbindung die bestehende Buslinie 6668 entbehrlich.

Tornesch strebt an, den Kreis und umliegende Kommunen mit „ins Boot“ zu holen.

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erstellt am 28.Sep.2015 | 21:24 Uhr

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