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Uetersener Nachrichten

18. Oktober 2017 | 22:48 Uhr

Gespräch : Nah dran an den Problemen vor Ort

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Der Gedankenaustausch zu Jahresbeginn zwischen dem SPD-Bundestagsabgeordneten Ernst Dieter Rossmann und Bürgermeister Roland Krügel (CDU) im Beisein Tornescher Sozialdemokarten der ersten Reihe ist eine jahrzehntelange gute Tradition. Bereits als Landtagsabgeordneter hat sich Ernst Dieter Rossmann bei diesen Begegnungen darüber informiert, was Politikern und Verwaltungsspitzen vor Ort auf den Nägeln brennt und wie die Landes- und Bundespolitik wahrgenommen werden.

shz.de von
erstellt am 24.Jan.2014 | 18:21 Uhr

Angesprochen wurden diesmal die Themen Schulsozialarbeit, K22, Bahn-Halte, Park-&-Ride-Plätze sowie die aktuelle EU-Debatte um das deutsche erneuerbare Energien-Gesetz mit Ökostromrabatten für energieintensive Unternehmen wie auch die in Tornesch ansässige Papierfabrik Meldorf. „Ich freue mich, dass Tornesch auf einem erfolgreichen Weg mit Einwohnerzuwachs und Zuwachs an Wirtschaftskraft ist und nehme die Themen, die wir besprochen haben als Auftrag für die politische Arbeit mit“, betont Ernst Dieter Rossmann.

So waren sich der SPD-Bundespolitiker, Bürgermeister Roland Krügel, die SPD-Fraktionsvorsitzende Verena Fischer-Neumann sowie der Vorsitzende des SPD-Stadtverbandes Manfred Mörker einig darin, dass sich im Bereich Schulsozialarbeit bereits viel getan hat, aber Land und Bund die Kommunen bei der Finanzierung mehr unterstützen müssten. Schulsozialarbeit ist unverzichtbar geworden, was sich auch in der Steigerung der kreisweiten Zahlen (Februar 2008: 17 Schulsozialarbeiter; 2014: 58, davon allein in Tornesch vier Stellen mit aktuellem Bewerbungsverfahren für eine fünfte Stelle) widerspiegelt.

Was den Ausbau der K22 betreffe, so bleibe der Ausbau auf der geplanten Trasse ein Anliegen von Tornesch und dem Kreis Pinneberg, machten Bürgermeister Krügel und die beiden SPD-Vertreter deutlich. Und Rossmann versprach, die gewünschte viergleisige Untertunnelung der Bahnlinie auf der K22-Trasse bei seinem nächsten Zusammentreffen mit Bahnvertretern anzusprechen.

Auch bei den RE-Zughalten will Rossmann an entsprechender Stelle im Land weiter „bohren“. Und das nicht nur vor dem Hintergrund, dass RE-Halte den Standort Tornesch-Uetersen stärken, sondern auch vor dem Hintergrund, die Kombination Autoverkehr/Bahn sowie Park-& Ride-Plätze auszubauen. „Wir könnten den P-&-R-Platz an der Bahn zu einer Parkpalette aufstocken, aber Geld dafür in die Hand zu nehmen macht für uns nur Sinn, wenn Tornesch im 30-Minuten-Takt an Hamburg angebunden ist“, machte Krügel deutlich.

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