zur Navigation springen
Uetersener Nachrichten

19. Oktober 2017 | 08:15 Uhr

Nordakademie : Nach Richtfest Nr. 6 ist Schluss

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Das sechste Richtfest wird das letzte sein, denn der Nordakademie gehen die Flächen aus. Gestern aber wurde der Richtkranz noch einmal gehängt, dann gleich für zwei Gebäude. Vier Millionen Euro investiert die Hochschule der Wirtschaft in ein vierstöckiges Seminargebäude und ein dreistöckiges Haus mit einer modernen Modellfabrik. Beide entstehen etwas versetzt in unmittelbarer Nähe zum Hauptgebäude.

shz.de von
erstellt am 14.Aug.2014 | 19:39 Uhr

Blickfang wird vor allem das Seminargebäude werden, in dem die Akademie auch 46 Studenten-Appartements einrichtet. „Von denen hat man einen traumhaften Blick über den Campus“, sagte Vorstandsvorsitzender Professor Georg Plate, der sich sechs Monate nach dem ersten Spatenstich als einen „rundum glücklichen Bauherrn“ bezeichnete. Das Gebäude nehme in der gesamten Umgebung eines Sonderrolle ein, vor allem weil es höher sei als alle anderen. „Dass wir viergeschossig bauen durften, ist keineswegs selbstverständlich“, so Plate.

Insgesamt kann die Hochschule ihren Studierenden ab Januar damit 86 Zimmer anbieten, jedes 20 Quadratmeter groß und „bezahlbar“, so Professor Georg Plate. In den unteren beiden Etagen der 2300 Quadratmeter großen Immobilie werden das Rechenzentrum und IT-Räume untergebracht, in denen die Studenten rund um die Uhr arbeiten können und gerne sollen.

Das zweite Gebäude mit 575 Quadratmetern wird Heimat einer Modellfabrik, die vor allem von angehenden Wirtschaftsingenieuren, Wirtschaftsinformatikern und Studierenden der Angewandten Informatik genutzt werden wird, um im Bereich „Smarte (intelligente, Anm. d. Red.) Technologien“ zu experimentieren.

Der Bau liegt im Plan, sowohl zeitlich als auch finanziell. „Exakt die Summe, die wir mal eingeplant hatten, wird am Ende auch zu bezahlen sein“, sagte Gorg Plate vor mehreren Hundert Gästen, darunter zahlreiche Stundenten und Vertreter der angeschlossenen Unternehmen.

Die Investitionssumme in Höhe von vier Millionen Euro hat die Hochschule zusammen mit den Kooperationspartnern aufgebracht, kommt also ohne Fremdmittel aus. Darunter sind Firmen wie die Otto-Gruppe, Dräger, Fielmann, Airbus und Philips.

Ihr gestiegenes Interesse am dualen Bachelorstudiengang Wirtschaftsinformatik und am Studiengang Angewandte Informatik ist in den vergangenen Jahren stark gestiegen, was den zusätzlichen Raumbedarf erklärt. In beiden Fachbereichen haben sich die Unternehmen für das neue Studienjahr bereits 200 Plätze reservieren lassen.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert