Nach dem Abitur in das Leben starten

Erik Skupien (18, von links), Christoph Kowalski (18) und Frank Rachow (17) haben ihr Abitur in der Tasche. Jetzt starten sie ganz unterschiedlich in die nächste Lebensphase.
Erik Skupien (18, von links), Christoph Kowalski (18) und Frank Rachow (17) haben ihr Abitur in der Tasche. Jetzt starten sie ganz unterschiedlich in die nächste Lebensphase.

ZäsurWeichenstellung für Erik Skupien, Christoph Kowalski und Frank Rachow

shz.de von
01. Juli 2017, 16:00 Uhr

„Ein Jahr mehr wäre cool gewesen“, sagt Frank Rachow (17), einer von 103 jungen Menschen, die gestern ihre Abiturzeugnisse in Empfang nehmen durften. Auf der anderen Seite biete G8, also das Abitur nach zwölf und nicht 13 Schuljahren, die Chance, ein Jahr früher Pause zu machen und zum Beispiel die Welt zu entdecken. „Man hat ein Jahr mehr Zeit, um sich zu orientieren“, sagt Erik Skupien (18), der ebenfalls das Abitur in der Tasche hat. Mit dem Studieren könne dann nach quasi 13 Jahren ohne Übergangslücke begonnen werden, ist auch Christoph Kowalsi (18) der Ansicht, obwohl er als einziger des Trios bereits im September mit seinem Studium der International Relations (Internationale Beziehungen) in Groningen (Niederlande) beginnen möchte.

Skupien will erst einmal zum Bund. Für ein Jahr hat er sich freiwillig für den Dienst in der Truppe gemeldet, will danach eventuell an der Hochschule der Bundeswehr in Hamburg studieren. Auf den Beginn seines freiwilligen soziales Jahres (FSJ) freut sich Rachow. Ableisten will er dieses an einer Schule für Kinder mit Förderbedarf körperlicher und motorischer Entwicklung. Anschließend möchte er für drei Monate nach Kanada.

Wie sich der Start ins Leben auch immer gestaltet: Mit ihrem Abi-Schnitt von 2,6, (Skupien), 1,7 (Kowalski) und 1,8 (Rachow) stehen den drei jungen Absolventen sehr viele Wege offen.

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