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Uetersener Nachrichten

24. Oktober 2017 | 04:41 Uhr

Fußball : Nach 5:0 alleiniger Spitzenreiter

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Zugegeben, es sind erst zwei Spieltage der Saison 2015/2016 absolviert worden. Trotzdem ist es eine schöne Momentaufnahme, dass die 1. Herren des Heidgrabener SV nun in der Kreisliga 8 von der Spitze grüßen: Lagen sie nach der ersten Runde noch punkt- und torgleich mit der SV Lieth und dem Kummerfelder SV auf dem ersten Platz, schossen sich die Heidgrabener am Sonntag mit einem 5:0-Kantersieg gegen den diesjährigen Neuling SC Egenbüttel III zur alleinigen Tabellenführung.

shz.de von
erstellt am 10.Aug.2015 | 21:08 Uhr

„Wir haben nicht unser volles Leistungsvermögen abgerufen“, stellte HSV-Coach Ove Hinrichsen aber klar und umschrieb vor allem die erste Halbzeit als „sehr zerfahren“. Dabei ging die Heim-Elf früh in Führung: Als Manuel Maresch gut in die Mitte kreuzte, foulte ihn der SCE-Keeper. Da er „letzter Mann“ war, hätte ihm Schiedsrichter Andreas Voß eigentlich die Rote Karte zeigen müssen ‒ er beließ es aber bei „Gelb“, was Hinrichsen eine „gute Lösung“ nannte. Den fälligen Elfmeter verwandelte Tim Siebels zum 1:0 (8.).

„Danach haben wir aber zu hektisch agiert und es versäumt, die nötige Ruhe auszustrahlen“, klagte Hinrichsen. Wiederholt spielten die Hausherren den Ball zu lang und zu schnell in die Spitze. Der schon nach einer halben Stunde eingewechselte Dennis Malysz sorgte für Besserung und mit Philippe Schümann, den Hinrichsen nach ausgeheilter Verletzung für die zweite Hälfte brachte, kam mehr Präsenz und Schwung ins Heidgrabener Offensivspiel. Hinrichsen: „Endlich haben wir den Ball gut laufen lassen und es geschafft, direkt zu spielen.“ Obwohl der neue Kunstrasenplatz an der Uetersener Straße bei den hohen Temperaturen noch mehr Hitze ausstrahlte und zu einem kleinen „Brutkasten“ wurde, legten die Heidgrabener noch vier Tore nach. Als Malysz in der Mitte gegen zwei Egenbütteler stark kreuzte, rutschte der Ball zu Schümann durch, der frei vor dem Torwart auf 2:0 erhöhte (55.). Dann belohnte sich Björn Spriestersbach selbst für seine hervorragende Leistung, als er im Pressing vom letzten Mann der Egenbütteler den Ball eroberte und zum 3:0 ins kurze Eck einschob (70.). Kurz darauf schafften es die Hausherren, sich aus der eigenen Spielfeldhälfte mit fünf direkten Pässen bis zur Grundlinie durch zu kombinieren, von wo aus Mark Zipp querlegte zu Alexander Martin, der zum 4:0 einschob (73.). „Genauso muss Direktspiel auf Kunstrasen sein“, lobte Hinrichsen.

Eine Minute später wurde Schümann von Malysz angespielt und lupfte den Ball dann, obwohl ihn zwei SCE-Verteidiger bedrängten, über den etwas zu weit vor seinem Gehäuse stehenden Keeper hinweg zum 5:0-Endstand in den Winkel. „Aufgrund der Steigerung nach der Pause haben wir auch in der Höhe verdient gewonnen“, sagte Hinrichsen.

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