zur Navigation springen

Erste Jahresversammlung : NABU: Falke soll in Kirchturm einziehen

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Über mangelndes Interesse der Mitglieder konnte sich der NABU Elbmarschen bei der Jahresversammlung in Uetersen nicht beklagen. Zahlreiche Naturschützer hatten sich in der Gaststätte „Zur Erholung“ eingefunden, um zunächst den Bericht des vierköpfigen Vorstandes, der aus Hans Ewers, Jens Christensen, Brigitte Sitte sowie Roland Dilchert besteht, anzuhören. Der Vorstand wurde erwartungsgemäß von den anwesenden Mitgliedern einstimmig entlastet.

Seit der Gründung des NABU Elbmarschen vor etwas mehr als einem Jahr, am 22. Februar 2011, zählt die Organisation bis zum heutigen Tag 400 Mitglieder, die sich ehrenamtlich dem Naturschutz in Uetersen und der Umgebung verschrieben haben. Zu dem Einzugsgebiet des NABU Elbmarschen zählen unter anderen die Städte Uetersen, Tornesch sowie die Gemeinden Hetlingen, Neuendeich, Moorrege, Heist, Heidgraben und Haseldorf. Besonders wichtig ist den Aktiven die Heranführung von Kindern und Jugendlichen an den Naturschutz und seine Bedeutung, auch für die Allgemeinheit. So wurden im vergangenen Jahr bereits mehrere Projekte in den Schulen der Umgebung durchgeführt. An dieser Stelle ist nur ein beispielhaftes Projekt anzuführen, welches von Hans Ewers in Kooperation mit der Regionalschule in Moorrege durchgeführt wird. Der Schulwald soll für die Dohle, den Vogel des Jahres 2012, als Lebensraum attraktiver gestaltet werden.

Und auch in der Zukunft gehen die Aktivitäten des NABU Elbmarschen weiter. Eins der nächsten Projekte, das derzeit noch diskutiert wird, ist das Anlegen einer Streuungswiese. Durch geringes Eingreifen in die Natur soll so eine größere Artenvielfalt auf dem Areal erzielt werden. Auch mit der Klosterkirche in der Rosenstadt gibt es bereits eine enge Zusammenarbeit. So gibt es ambitionierte Projekte, die dem Turmfalken und anderen Vögeln einen Lebensraum im Kirchturm bieten sollen.

Anschließend stand eine Präsentation mit dem Titel „Biodiversität – biologische Vielfalt als Grundlage des Lebens“ von Professor Abraham auf dem Programm. Er legte dar, weshalb eine große Artenvielfalt wichtig für das Ökosystem ist, auch in der Region der Elbmarschen. Um Interessierte den Einstieg in die Mitarbeit zu erleichtern, plant der NABU in der nächsten Zeit die Einrichung eines NABU-Stammtisches. Über die näheren Einzelheiten werden die UeNa zu gegebener Zeit berichten.

zur Startseite

von
erstellt am 12.Mär.2012 | 21:17 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert