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Konzert in der Priörinnenscheune : Musik aus der Zeit des „Alten Fritz“

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Die Gesellschaft der Freunde des Klosters Uetersen lädt am Sonntag, 6. Mai, zu einem ganz besonderen Konzert in die Priörinnenscheune im Klosterbezirk ein. Tilman Clasen (Blockflöte), Mitsuhiro Ikenoya (Querflöte) und Anne Clasen (Klavier und Moderation), die Künstler des Nachmittages, wollen ihre Zuhörer in die Musikwelt von Sanssouci entführen. Ihr Programm mit dem Titel „Musik am Hofe Friedrich II.“ beginnt um 17 Uhr. Karten gibt es an der Tageskasse zum Preis von 15 Euro. Gekoppelt wird das Konzert an eine ganz besondere Schenkung.

shz.de von
erstellt am 03.Mai.2012 | 19:48 Uhr

Dr. Hans-Herbert und Waltraut Henningsen sind im Besitz einer Kopie des berühmten Bildes von Adolph Menzel mit dem Titel „Flötenkonzert Friedrich des Großen in Sanssouci“. Diese Kopie soll Vertretern des Veranstalters am Sonntag überreicht werden. Auf diesem Bild sind neben dem Preußenkönig berühmte Musiker und Komponisten zu sehen, die der „Alte Fritz“ regelmäßig an seinem Hof versammelt hatte: sein Flötenlehrer Johann Joachim Quantz, seine Schwester Prinzessin Anna Amalie von Preußen, der Hofkapellmeister Johann Heinrich Graun, der Geiger Franz Benda und Carl Philipp Emanuel Bach, der viele Jahre lang im Dienste des Königs stand.

Zu den ausführenden Künstlern: Der aus Japan stammende Flötist und Kirchenmusiker (Moorrege) Mitsuhiro Ikenoya, der in Tokio, Paris und Hamburg studierte, wird von dem erst zwölf Jahre alten Tilman Clasen aus Haselau begleitet. Der Schüler von Ute Dehmel ist bereits mit vielen Preisen ausgezeichnet worden, zuletzt mit dem 1. Preis für Blockflöte solo im Landeswettbewerb Jugend Musiziert. Anne Clasen, die ihre Ausbildung an der Hamburger Musikhochschule erhalten hat und in der Region vielen mit ihrer Konzertreihe „Kultur vor dem Alten Deich“ bekannt sein dürfte, bereichert das Konzert mit den beiden Flötisten am Klavier. Die Gesellschaft der Freunde des Klosters weist insbesondere auf die Triosonaten von Quantz und Bach hin, die einen besonderen Reiz ausstrahlen sollten, alleine deshalb, weil sie so selten aufgeführt werden.

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