Würdigung : Museumsleiterin lädt Zeitzeugen zum Gespräch über ihre Schulzeit

Museumsleiterin Dr. Ute Harms (stehend) begrüßte ihre Gäste zum Kaffeetrinken inmitten der laufenden Ausstellung.
Museumsleiterin Dr. Ute Harms (stehend) begrüßte ihre Gäste zum Kaffeetrinken inmitten der laufenden Ausstellung.

„Von den meisten von Ihnen sind Fotos hier zu sehen, oder es sind Ihre Informationen in die Texte eingeflossen, herzlichen Dank dafür!“, richtete Harms ihre Dankesworte an die Zeitzeugen.

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03. Mai 2017, 14:00 Uhr

Uetersen | Museumsleiterin Dr. Ute Harms bedankte sich bei rund 30 Zeitzeugen, die mit ihren Berichten und alten Fotos wesentlich zum Gelingen der aktuellen Ausstellung über Uetersener Schulen in der Museumsscheune Langes Tannen beigetragen hatten, mit einem Kaffeenachmittag. Die Senioren, die ab Ende der 1920er Jahre in Uetersen die Schule besucht hatten, freuten sich in der Museumsscheune über verschiedene Blechkuchen aus der Backstube des Cafés Langes Mühlen.

Die Kaffeetafeln waren inmitten der laufenden Ausstellung „Uetersener Schulen 1800 bis 1945 – Geschichte und Geschichten“ aufgebaut worden. Und so erinnerte das Ambiente – eine Schautafel vom „Deutschen Edelschwein“, ein Rechenschieber, Schultüten und weitere Accessoires – an alte Zeiten. Eine Vorstellungsrunde erübrigte sich übrigens: Viele der Gäste erkannten sich auch nach all den Jahren gleich wieder, denn sie hatten gemeinsam die damalige Roggenfeldschule, die Friedrich-Ebert-Schule – damals noch Adolf-Hitler-Schule genannt – oder die Mittelschule besucht. „Das sind rührende Begegnungen hier!“, freute sich Harms.

Alte Klassenbücher lagen bereit

„Von den meisten von Ihnen sind Fotos hier zu sehen, oder es sind Ihre Informationen in die Texte eingeflossen, herzlichen Dank dafür!“, richtete Harms ihre Dankesworte an die Zeitzeugen. Die Museumsleiterin hatte extra für sie alte Klassenbücher, Schülerverzeichnisse und ein Zeugnisbuch im Gepäck, ziemlich gut erhalten und aus dem Fundus des Archivs der Mittelschule, und viele der geladenen Gäste konnten ihre Namen in dem einen oder anderen Buch wiederfinden.

Die Ausstellung über das historische Schulleben in der Rosenstadt ist noch bis Ende Mai in der Museumsscheune an der Heidgrabener Straße zu sehen, geöffnet ist das Museum immer mittwochs, sonnabends und sonntags von 14 bis 18 Uhr.

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