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Uetersener Nachrichten

20. November 2017 | 18:39 Uhr

Museums-Saison hat begonnen

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

mölln-hofKulturgemeinschaft präsentierte die volkskundliche Ausstellung / Infos zu Exponaten bald auch per QR-Code abrufbar

shz.de von
erstellt am 10.Mai.2017 | 16:21 Uhr

Die Türen des volkskundlichen Museums der Kulturgemeinschaft auf dem Mölln-Hof wurden am vergangenen Sonntag in diesem Jahr das erste Mal für Besucher geöffnet. Interessierte haben nun wieder die Möglichkeit, bis Oktober an jedem ersten Sonntag in der Zeit von 14 bis 17 Uhr auf dem Museumsgelände am Bockhorn in die Zeit ihrer Groß- und Urgroßeltern einzutauchen und bei Kaffee und Kuchen mit Mitgliedern der Kulturgemeinschaft ins Gespräch zu kommen.

Barbara Pruchnik und Richard Scheffler gehörten zum Auftakt der Museums-Saison zu den Interessenten, die sich die Ausstellungen zu den Themen Landwirtschaft, Handwerk und Hauswirtschaft vergangener Zeiten ansahen und von Holger Pott, Leiter des Arbeitskreises volkskundliches Museum Mölln-Hof, Wissenswertes über die Herkunft der Exponate, deren Einsatz in früheren Jahren und die teilweise umfangreiche Restauration durch Mitglieder des Arbeitskreises I der Kulturgemeinschaft erfuhren. Der Öffnungstag des Museums stand diesmal nicht unter einem bestimmten Motto. Auch die weiteren Öffnungstage in diesem Jahr werden keine Thementage sein, so Harald Schulz, Vorsitzender der Kulturgemeinschaft. In den vergangenen Jahren waren die Museumstage immer mit Aktionen und Aktivitäten verbunden worden, die besonderen Einblick in einen Bereich der volkskundlichen Sammlung gaben. Der Aufwand und ehrenamtliche Einsatz dafür war jeweils enorm. Die Kräfte sollen nun auf das beliebte Erntedankfest zum Abschluss der Museums-Saison konzentriert werden.

In den Wintermonaten haben die Arbeitskreismitglieder die Elektrik erneuert und die Werkstatt in einen anderen Teil des Gebäudes verlegt. Aus der ehemaligen Werkstatt soll eine Küche werden, um bessere Bedingungen bei der kulinarischen Versorgung der Besucher zu erhalten. Veränderungen würde es in den nächsten Monaten auch bei der Präsentation der Themenbereiche geben, so Schulz. „Neue Exponate können wir kaum noch aufnehmen, aber wir wollen einige Themenbereiche umstellen und auf besondere Exponate durch einen hervorgehobenen Standort und Beleuchtung hinweisen.“ Bereits im Eingangsbereich des Museums soll eine Tafel mit Verzeichnis und Standort der Themenbereiche sowie der historisch bedeutungsvollen Exponate aufgestellt werden. „Informationen zu den Exponaten können dann auch mit Smartphone über einen QR-Code eingeholt werden“, kündigt Schulz an.


Sonnenblumen, Mais und Weizen


Die Besucher der kommenden Museums-Öffnungstage werden dann auch beobachten können, wie auf dem kleinen Feld neben dem Museum Sonnenblumen, Mais und Weizen wachsen. Der Weizen steckt bereits seine Spitzen aus der Erde. Erste Vorbereitungen für das Pflanzen von Mais und Sonnenblumen hat am Sonntag Simon Plautz aus der Jugendgruppe des Arbeitskreises geschaffen. Er hat mit seinem Trecker Kramer Export 350 S, Baujahr 1963, das Feld gepflügt.

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