Förderverein : Museum Langes Tannen: Sorgt das Ehrenamt für stabile Öffnungszeiten?

Der Förderverein des Museums Langes Tannen kümmert sich bereits seit vielen Jahren erfolgreich um die Belange des Museums an der Heidgrabener Straße. Jüngste Tat des Vereines: Er ermöglichte stabile Eintrittspreise und Öffnungszeiten und fing damit die notwendig gewordenen Sparbeschlüsse der Politiker auf.

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02. April 2013, 21:45 Uhr

Jetzt trafen sich die Mitglieder des Fördervereins in der Museumsscheune zur Jahresversammlung.

Die finanzielle Situation der Stadt Uetersen wirkt sich nachhaltig auf das Museum Langes Tannen aus. Museumsleiterin Dr. Ute Harms wies in ihrem Jahresbericht darauf hin, dass auf den Förderverein künftig völlig neue Herausforderungen zukommen werden. Denn auch in Zukunft werden die Öffnungszeiten des Museums ohne Drittmittel nicht länger gewährleistet sein können, zum anderen brechen die Gelder für die bislang vier Ausstellungen im Jahr weg. Der Ausstellungsetat muss auf zwei Ausstellungen eingefroren werden.

Rosa Hipp, Erste Vorsitzende des Fördervereins, informierte die Mitglieder darüber, dass der Verein ab Januar 2013 zum Teil auch die Kosten für die Aufsichtskräfte übernommen hat und im Vorstand darüber beraten wird, ob künftig die Öffnungszeiten des Museums durch ehrenamtliche Helfer sichergestellt werden können.

Aus den Reihen der Mitglieder gab es verschiedene Anregungen und Vorschläge, um die Museumsarbeit auch in Zukunft wirksam unterstützen und so die finanziellen Engpässe überwinden zu können. Die Vereinsvorsitzende versprach, jeden einzelnen Vorschlag in der nächsten Vorstandssitzung zu erörtern und zu diskutieren.

Sie wird bei der Vorstandsarbeit vom wiedergewählten Zweiten Vorsitzenden, Michael Holst, allen Vorstandsmitgliedern sowie den neu berufenen Beisitzern, Karen Schlüter und Dr. Lämmerhirt, unterstützt werden.

Es gelte, das von Werner Lange der Stadt Uetersen übereignete Museumsareal als Kleinod und attraktives Ausflugsziel der breiten Bevölkerung zugänglich und interessant zu erhalten, so die abschließenden Worte der Vorsitzenden.

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