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Uetersener Nachrichten

17. August 2017 | 04:06 Uhr

Handball : Mühsamer zweiter Sieg

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Ohne ihren neuen Chefcoach Markus Risch (im Urlaub) gastierten die 1. Männer des TuS Esingen am Sonntagabend beim Ahrensburger TSV und waren mit einem 30:29 erstmals in dieser Spielzeit in der Fremde siegreich. Der zweite Esinger Saisonsieg fiel gegen den Aufsteiger aber knapper aus, als es zu erwarten war. „Trotz indiskutabler Abwehrarbeit haben wir gewonnen“, so TuS-Co-Trainer Jan-Henning Himborn, der aber klarstellte: „Wenn wir in der Hamburg-Liga oben mitspielen wollen, müssen wir uns sowohl in der Abwehr als auch bei der Chancenverwertung deutlich steigern!“

In der Sporthalle Heimgarten kam vom Ahrensburger Rückraum zunächst wenig und die Esinger gingen in Führung (0:1). Beim Stand von 1:2 verwarfen die Gäste aber ihren zweiten Siebenmeter und trafen dreimal in Folge aus dem Rückraum das Tor nicht. „Anstatt dass wir unserem Gegner früh den Zahn gezogen haben, ist Ahrensburg drangeblieben“, haderte der Esinger Physiotherapeut Erik Leemkuil. Beim Stand von 3:5 nahm ATSV-Trainer Michael Repky seine Auszeit (11.). Die Tornescher blieben auch danach ihrer Fehlerquote vorne treu, zudem ließ nun ihre Konzentration in der Abwehr nach. Deshalb nahm Jan-Henning Himborn, der in Rischs Abwesenheit alleinverantwortlich an der Seitenlinie stand, nach 23 Minuten seine Auszeit (9:11).

Die Esinger konnten sich weiterhin nicht richtig absetzen, in der letzten Minute der ersten Halbzeit erhöhten Max-Lennart Albrecht sowie Klaas-Jan Leemkuil unmittelbar mit dem Pausenpfiff aber immerhin zum 13:16. Nach einer deutlichen Kabinen-Predigt wollten die Gäste-Spieler fortan eine bessere Abwehrarbeit zeigen, sie agierten aber weiterhin nicht wach genug. Die ersten drei ATSV-Treffer im zweiten Durchgang fielen allesamt durch Siebenmeter, wobei TuS-Torwart Maximilian Rathke sogar noch einen Strafwurf hielt. Im Angriff blieb die Fehlerquote der Esinger zu hoch und insgesamt mussten sie in der zweiten Hälfte gleich zweimal in doppelter Unterzahl spielen. Deshalb führte in der 57. Minute plötzlich der diesjährige Aufsteiger Ahrensburg mit 27:26. Albrecht egalisierte zügig zum 27:27 und Timo Kreckwitz brachte die Gäste mit drei Toren zum 28:30 wieder auf die Siegerstraße. Weil Tim Reichert in der Schlussminute viel zu früh abschloss, konnten die Schlossstädter per Gegenstoß noch einmal zum 29:30 verkürzen. Nun waren noch 16 Sekunden zu spielen – Jan-Henning Himborn nahm eine Auszeit und so ließ sich seine Mannschaft den knappen Sieg nicht mehr nehmen.

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erstellt am 29.Sep.2014 | 21:43 Uhr

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