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Uetersener Nachrichten

20. Oktober 2017 | 13:22 Uhr

Handball : Mühevoller Derby-Sieg

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

„Wenn wir bis zum Ende um die Meisterschaft mitspielen wollen, dürfen wir gegen die Abstiegskandidaten keine Punkte liegen lassen“, hatte Jan-Henning Himborn zu Jahresbeginn gesagt. Am gestrigen Sonntag wäre es aber beinahe soweit gewesen: Gegen das Kellerkind HSG Pinnau musste der Tabellen-Zweite aus Tornesch bis in die Schlussminute hinein zittern, ehe der hauchdünne 28:27-Sieg perfekt war. „Pinnau hat sehr diszipliniert gespielt und immer wieder von unseren technischen Fehlern und Unzulänglichkeiten profitiert“; so Jan-Henning Himborn, der betonte: „Daran müssen wir für die Zukunft hart arbeiten!“

shz.de von
erstellt am 01.Feb.2015 | 21:25 Uhr

Nach 33 Sekunden brachte Daniel Günter die Esinger aus dem Rückraum in Führung. Diesem Treffer sowie dem 2:1, das Nicolas Philippi vom Kreis aus erzielte, folgte jeweils der Ausgleich der Gäste, die beim 2:3 erstmals selbst in Führung gingen (4.). Danach ging es extrem eng zu. Nach Tim Reicherts schön anzuschauendem Lupfer zum 8:7 erzielte Timo Kreckwitz durch die Mitte mit seinem 9:7 die erste Zwei-Tore-Führung (15.), die aber nicht lange Bestand hatte.

Wäre die Halbzeit so, wie in vielen Jugend-Jahrgängen, schon nach 25 Minuten vorbei gewesen, hätte es zur Pause 10:9 gestanden. Weil aber die Pausensirene erst nach 30 Minuten ertönte, gingen die Esinger mit einer 14:10-Führung in die Kabine. Großen Anteil daran hatte neben Torwart Maximilian Rathke, der mehrere starke Paraden zeigte, auch Tom Schmitt: Er traf in den letzten fünf Minuten zweimal selbst und blockte dazwischen einen Pinnau-Wurf ab.

Doch wie gewonnen, so zerronnen: Ein Fehlstart der Heim-Sieben in den zweiten Durchgang sorgte dafür, dass die HSG fünfmal in Folge traf (14:15/35.). Weil die Gäste bei eigener Führung (16:17) einen zusätzlichen Feldspieler für ihren Keeper brachten, konnte Reichert zum 17:17 ins verwaiste Pinnau-Tor einwerfen (40.). Schmitt sowie Abel vom Kreis sorgten für eine 19:17-Führung, aber die Gäste aus der Kreisstadt ließen sich nicht abschütteln und trafen, weil die TuS-Abwehr nicht aufmerksam genug agierte, immer wieder mit Einzelaktionen durch die Mitte.

Aus einem 21:18-Vorsprung (44.) wurde deshalb wieder ein 22:22-Gleichstand (52.), ehe in der Schlussphase Max-Lennart Albrechts Treffsicherheit den Unterschied ausmachte. Das 24:22 und das 25:24 markierte Albrecht, obwohl die Esinger in Unterzahl waren. Dem 26:24 von Kreckwitz folgten eine Zwei-Minuten-Strafe gegen Abel und das 26:25. Auch die letzten beiden TuS-Tore erzielte Albrecht – und sie reichten zum Sieg, weil Pinnau zweimal nur noch zum Anschlusstreffer kam. „Wir sind spielerisch besser als Pinnau, haben aber zu viele Gegentore zugelassen“, lautete das Schlussfazit von Himborn.

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