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Uetersener Nachrichten

17. August 2017 | 20:06 Uhr

Fußball : MSV-Steigerung zum 5:1

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Stürmische Windböen und heftige Regenfälle sorgten für eine alles andere als schöne Atmosphäre im Holsten-Stadion, als die 1. Herren des Moorreger SV am Sonntagmittag beim TuS Holstein Quickborn II gastierten. Zehn Minuten lang tat sich gar nichts, dann segelte eine Quickborner Flanke hinter das MSV-Tor. Die erste Moorreger Offensivaktion gab es in der 20. Minute, als Paul Sarapata nach einem Eckstoß abzog und Daniel Meyer den Ball knapp am langen Pfosten vorbeiköpfte. Kurios: Wenig später pfiff Schiedsrichter Axel Dold (SV Rugenbergen) eine gute Chance von MSV-Torjäger Martin Skowronek, der rechts freie Bahn hatte, ab, um dem reklamierenden Holstein-Trainer einen Verweis auszusprechen; die gute Gäste-Chance war dahin, es ging mit einem Schiedsrichter-Ball weiter.

Skowronek ließ sich oft ins Mittelfeld zurückfallen, um sich selbst die Bälle aus der Tiefe zu holen – doch das MSV-Spiel lief nicht rund. Ein schöner 17-Meter-Schuss von Wölm, der unter seinem MSV-Dress ein Trikot des FC St. Pauli trug, flog über die Latte (30.). Vier Minuten später ging der Favorit in Führung: Ein Moorreger Freistoß wurde vom Winde verweht und bekam eine kuriose Flugbahn; Skowroneks folgenden Schuss konnten die Quickborner noch abblocken, doch den Abpraller jagte Sarapata flach links ins Tor. Nach Sarapatas Rechtflanke drückte Skowronek den Ball per Hinterkopf knapp vorbei (38.), ehe unmittelbar vor der Pause fast das 1:1 gefallen wäre: Einen langen Ball hätte sich MSV-Keeper Michael Heinze beinahe ins eigene Netz geboxt.

„In der Pause habe ich dann deutliche Worte gefunden, denn ein so schlechtes Spiel, wie wir es in der ersten Halbzeit abgeliefert haben, hatte ich noch nie gesehen“, übte MSV-Coach Dirk Kaiser Kritik. Mit dem Wind im Rücken lief es im zweiten Durchgang besser bei den Moorregern, die gleich das zweite Tor nachlegten: Tobias Hasenbruch fasste sich ein Herz und zog aus 20 Metern ab 0:2, was das 0:2 bedeutete (46.). Dann fabrizierte Skowronek einen lupenreinen Hattrick: Nach Wölms Maßflanke traf er per Flugkopfball (62.), dann nach einem langen Heinze-Abschlag per Heber über den herausstürzenden TuS-Torwart (76.) und nach einem schön ausgespielten Konter (82.). In der 87. Minute fiel noch das Ehrentor der Hausherren. „Zuvor wurde unser Kapitän Artur Reichert klar weggeschubst – da hätte der Quickborner eigentlich die Rote Karte sehen müssen“, so Kaiser, der Sarapata, Wölm und Meyer als beste Spieler lobte.

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erstellt am 29.Nov.2011 | 20:41 Uhr

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