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Uetersener Nachrichten

18. August 2017 | 18:56 Uhr

Fußball : MSV stapelt weiter tief

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Die Tiefstapelei der 1. Herren des Moorreger SV hält auch nach dem fünften Saisonsieg im fünften Spiel an: „Wir haben einen guten Start hingelegt, mehr nicht – und es sind noch 23 Partien zu spielen“, sagte MSV-Coach Arne Frank zurückhaltend. Der Satz „Wir wollen Meister werden“ wird am Himmelsbarg wohl so schnell nicht fallen – dabei hätten die Moorreger allen Grund, euphorisch zu sein, nachdem sie auch den zuvor so starken Neuling SV Lieth III mit 2:0 schlugen und in der Kreisklasse 1 weiterhin punktverlustfrei Spitzenreiter sind.

Frank urteilte: „Es war ein schweres Spiel, in dem wir in der ersten halben Stunde sehr dominant waren und hinten nichts zugelassen haben!“ Das einzige Manko aus MSV-Sicht war, dass der hohe Aufwand nicht mit dem Führungstor belohnt wurde. Als Sven Robin Mewes im Gäste-Strafraum gefoult wurde, trat er selbst zum Elfmeter an – und scheiterte mit einem schwachen Schuss am sicher parierenden SVL-Keeper (30.). Zur Erinnerung: Schon eine Woche zuvor hatte Mewes beim 3:1-Sieg in Sparrieshoop einen Strafstoß verschossen. „Aus unserer früheren, gemeinsamen Zeit beim SC Cosmos Wedel kannte ich es gar nicht, dass Mewes einen Elfmeter vergibt“, wunderte sich Frank.

Die Viertelstunde vor der Pause gestaltete Lieth ausgeglichener; MSV-Torwart Jan-Niklas Bohl lenkte einen Freistoß stark über die Latte (37.). Nach dem Seitenwechsel gab es zunächst viele Mittelfeld-Aktionen. „Lieth war technisch stark, aber wir haben gut dagegen gehalten“, so Frank. In der 70. Minute bekamen die Hausherren erneut einen berechtigten Elfmeter. Das Foul an Rene Hollers, der in dieser Situation keine Torchance hatte, kommentierte Frank wie folgt: „Da hat der Liether den Ball und das Schienbein von Hollers verwechselt ...“ Nun trat Martin Skowronek an und verwandelte sicher zum 1:0. Frank: „Einen dritten Elfmeter sollte Mewes nicht verschießen ...“

Während von Lieth anschließend kaum etwas Gefährliches nach vorne kam (einen weiteren Freistoß fing Bohl sicher), hatten die Moorreger in der Schlussphase mehrere aussichtsreiche Konter, die sie aber nicht gut ausspielten. Marvin Hoffmann hatte zunächst Pech, dass sein Seitfallzieher am Außenpfosten landete – dann hatte er Glück, dass sein 18-Meter-Schuss dem Gäste-Keeper durch die Beine zum 2:0-Endstand ins Netz rutschte (87.). „Auch, wenn wir über die Flügel nicht so stark waren, haben wir verdient gewonnen“, urteilte Frank.

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erstellt am 03.Sep.2013 | 21:43 Uhr

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