zur Navigation springen
Uetersener Nachrichten

24. November 2017 | 08:34 Uhr

MSV bejubelt den Aufstieg

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

„Erschöpft, aber glücklich“, war Arne Frank am Montag. Einen Tag zuvor hatten die von Frank trainierten 1. Herren des Moorreger SV den Aufstieg in die Kreisliga, der sie zuletzt von 2000 bis zum Rückzug im Sommer 2008 durchgehend angehörten, geschafft. Der Jubel am Himmelsbarg war riesengroß, als die Moorreger am Sonntag im Topspiel gegen ihren direkten Konkurrenten TSV Seestermüher Marsch II einen 6:1-Kantersieg feierten und damit in der Kreisklasse 1 nun zumindest die Vizemeisterschaft, die zum Direkt-Aufstieg genügt, sicher haben.

shz.de von
erstellt am 28.Apr.2014 | 20:47 Uhr

Bei herrlichem Wetter, bester Stimmung und mit Einlauf-Kindern (Spieler der Moorreger G-Jugend, beider F-Junioren-Teams und der E-Jugend) begann um 15 Uhr die Partie, in der dem MSV bereits ein Unentschieden genügt hätte, um den Aufstieg vorzeitig perfekt zu machen. Schon nach drei Minuten sahen die zahlreichen Zuschauer die MSV-Führung: Nach einem langen Pass von Marvin Hoffmann legte Paul Sarapata einen Sprint hin und schloss energisch ab – 1:0. Die Hausherren hatten einige Angriffe, bei denen sie ihre Führung zeitig hätten ausbauen können. „Bis zur Pause hat Seestermühe aber gut mitgehalten“, urteilte Frank. Sarapata erhöhte nach einem Querpass von Sven Robin Mewes auf 2:0 (40.). Die Seestermüher Reserve konnte in dieser Saison wiederholt Rückstände wettmachen – und so waren die Moorreger gewarnt, als Kim Neidenberger nach einem Freistoß auf 2:1 verkürzte (55.). Doch die Heim-Elf stellte den alten Abstand zügig wieder her: Eine herrliche Kombination über Mewes und Hoffmann krönte erneut Sarapata mit dem 3:1 (57.). „Danach waren die Seestermüher mit ihren Kräften am Ende“, so Frank. Der überragende Hoffmann (65.) und Sarapata per Abstauber nach einem Hoffmann-Schuss (67.) erhöhten auf 4:1. In der Schlussphase ließen es die Moorreger im Gefühl des sicheren Sieges und Aufstieges etwas an der nötigen Defensiv-Disziplin vermissen. So kamen die Gäste noch zu zwei guten Chancen: Den ersten Seestermüher Lupfer klärte Philipp Heitmann vor der eigenen Torlinie, der zweite ging über die Latte. In den letzten Minuten wurde Skowronek aus der Verteidigung auf seine eigentliche Sturm-Position vorgezogen. Sein erster Treffer, nach Querpass von Pierre Schippmann, zählte wegen Abseits nicht (85.), nach Hoffmanns selbstlosem Pass traf Skowronek aber zum 6:1-Endstand (88.). Für den 43-jährigen Skowronek war es übrigens der fünfte Aufstieg in seiner Karriere. „Wir haben es geschafft, Seestermühe über 90 Minuten niederzukämpfen und niederzurennen“, so Frank, der jubelte: „Es ist etwas ganz Besonderes, dass wir den Aufstieg gegen einen direkten Konkurrenten perfekt gemacht haben – das war für uns das Beste zum Schluss!“

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert