Dinnerkrimi : Mord im Parkhotel

Sie sind seit Jahren sehr beliebt – die DinnerKrimis im Parkhotel Rosarium. Zeuge zu sein bei einem (gespielten) Mordfall und dabei noch ein schmackhaftes Menü genießen – das zieht sicherlich auch in diesem Jahr wieder Gäste an.

shz.de von
04. Januar 2012, 20:25 Uhr

Und die ersten Termine für 2012 stehen fest. Erneut lautet das Motto: „Wer ist der Täter – und warum?“

Denn genau diese spannende Frage spielt bei den Theaterstücken von DinnerKrimi eine entscheidende Rolle. Die mit Hilfe der Zuschauer gelöst werden soll. Das aufmerksame Auge der Gäste ist bei der Aufklärung der fesselnden Kriminalfälle gefragt. Als Freunde und Bekannte der Gastgeber erleben diese die kaltblütigen Morde schließlich hautnah. Täter und Opfer bewegen sich gleichermaßen unter den Gästen – denn eine Bühne gibt es beim DinnerKrimi nicht. Jeder Gast hat die Wahl, tatkräftig zur Überführung des Mörders beizutragen oder die Auflösung des Krimis als stiller Augenzeuge zu beobachten. An folgenden Abenden gehen die Ermittler in Uetersen auf Täterjagd: Donnerstag, 12. Januar (Requiem für Onkel Knut), 19.30 Uhr, und am Donnerstag, 15. März (Mord au Chocolat), 19.30 Uhr. Der Einlass erfolgt jeweils eine halbe Stunde vor Vorstellungsbeginn. Karten gibt es von sofort an im Parkhotel Rosarium.

Zu den Hintergründen der Fälle: Bei „Requiem für Onkel Knut“ handelt es sich um einen elektrisierenden Kriminalfall von Pia Thimon. Lord Knut Hanson, Governor of Scilly Isles, großer Erfinder, Freigeist und Althippie hat unerwartet die letzte Reise angetreten. Die Familie organisiert gemeinsam die Abschiedsfeier. Leider gehen die Ansichten über eine standesgemäße Gedenkfeier weit auseinander. Und nach der Verlesung von Lord Hansons Testament ist es mit der stillen Anteilnahme dann endgültig vorbei. Eine tödliche Schlacht um Lord Hansons Erbe beginnt.

„Mord au Chocolat“ ist ein Zartbitter-DinnerKrimi, ebenfalls von Pia Thimon. Schokoladenfabrikant Fritz von Reevenstein, der die kleine ehemalige Familienconfiserie zu einem florierenden Großunternehmen aufgebaut hat, liegt im Sterben. Noch vor dem Ableben des Patriarchen entbrennt bei den übrigen Familienmitgliedern ein erbitterter Nachfolgestreit. Es wird schnell klar, dass die Nachkommen nicht annähernd so fein und süß sind wie ihre Schokolade und nicht halb so traditionsbewusst wie ihr Familienoberhaupt. . .

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