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Sportliche Schule im Grünen : Moorrege ist beliebt bei den Schülern

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Eine „Schallmauer“ ist bei den Schülerzahlen der Regionalschule durchbrochen worden, obwohl mit 66 Fünftklässlern weniger als in den Vorjahren nach Moorrege wechselten. 503 Mädchen und Jungen gehen jetzt ins Schulzentrum. In den vergangenen Schuljahren lag die Zahl immer knapp unter 500. „Wir merken von den sinkenden Schülerzahlen nichts“, erklärt Rektor Karen Frers.

25 neue Schüler der Klassen 6 bis 10 konnten nach den Sommerferien begrüßt werden. Sie kommen nicht nur aus den vier, das Schulzentrum tragenden Kommunen Moorrege, Heist, Haseldorf und Haselau. Auch Holmer und Appener Schüler seien unter den Neuen, berichtet die Pädagogin.

Sie wechselten von Gymnasien und Gemeinschaftsschulen nach Moorrege. „Darunter sind zum Beispiel Hauptschüler, die in den großen Schulzentren nicht so gut zurecht kommen“, sagt Karen Frers. Sie fühlten sich dort häufig überfordert. Die Schule Am Himmelsbarg weist überschaubare Strukturen auf, die ihnen helfen.

Eltern, Lehrer und Schüler arbeiten gut zusammen, so die Rektorin. Wert legen alle auf das soziale Miteinander. Derzeit wird an einem neuen Leitbild für die Schule gearbeitet. Der Titel steht schon: „Sportliche Schule im Grünen“. Man fasse damit zwei wesentliche Elemente zusammen, so Karen Frers. Die Regionalschule liege nicht nur im Grünen, sondern man beschäftige sich intensiv mit der Natur. So gibt es einen Schulwald und einen Teich. Demnächst soll noch ein Schulgarten hinzukommen. Ausgezeichnet wurden die Moorreger als „Zukunftsschule“ und man beteiligt sich an vielfältigen Umweltschutzprojekten. Weiterhin ist Sport in Moorrege wichtig. Die Schüler machen bei „Jugend trainiert für Olympia“, der „SchulLiga“, dem DFB-Talentwettbewerb „Schulfußballcup’“ sowie dem Helgoland–Staffelmarathon mit. Und über den Sportunterricht hinaus werden Arbeitsgemeinschaften angeboten.

Wichtig ist für die Regionalschule die starke berufliche Orientierung. So macht man beim Projekt „Wirtschaft trifft Schule“ der Uetersener Wirtschaftsförderung mit, mehrere Berufspraktika sind obligatorisch, es wird das AOK-Assessment-Center genutzt und ehemalige Schüler, die jetzt Azubis einstellen oder ausbilden, kommen zu Vorträgen in die Schule.

Die Schüler sollten „mit Erfolg lernen und daran wachsen“, sagte die Lehrerin. Manche hätten in der Grundschule nicht zu den Besten gehört, doch würden sie sich im Schulzentrum mit großen Schritten entwickeln.

Stellvertretende Schulleiterin gesuchtPersonelle Veränderungen hat es an der Spitze der Regionalschule Moorrege gegeben. Die bisherige stellvertretende Schulleiterin Maren Schramm wechselte nach den Sommerferien an die Anne-Frank-Gemeinschaftsschule in Elmshorn. Sie folgt auf den Rektor Claus Carstens, der im Februar tödlich verunglückt war. Wer neuer stellvertretender Schulleiter wird, entscheidet das Bildungsministerium in Kiel. Die Rektorin sowie der zuständige Schulrat werden gehört. Karen Frers geht aufgrund des aufwendigen Verfahrens davon aus, dass frühestens im Februar ihr neuer Konrektor feststeht.

Anders als bei der Wahl eines Schulleiters werden die Kommunalpolitiker nicht beteiligt. Man geht davon aus, dass der Rektor auch politische Aufgaben erfüllt, während der Stellvertreter eine Verwaltungsstelle bekleidet.

Seit dem vergangenen Schuljahr hat die Regionalschule einen Neuen im Leitungsteam. Patrick Looft ist in Moorrege Koordinator für Vergleichsarbeiten, Projekt- und Abschlussprüfungen.

Komplettiert wird das Leitungsteam von Tobias Führmann, der im vergangenen Jahr aus der Hand von Bundeskanzlerin Angela Merkel den Deutschen Lehrerpreis erhalten hatte. Der Koordinator für die Orientierungsstufe übernahm mit dem Beginn des Schuljahres zusätzlich die kommissarische Aufgabe des stellvertretenden Schulleiters.

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erstellt am 27.Aug.2012 | 20:45 Uhr

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