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Entscheidung : Möllner Glockenturm darf nach Holm

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Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Die Pläne zum Bau eines Glockenturms für das kirchliche Gemeindezentrum in Holm haben eine entscheidende Hürde genommen: Das Bauamt des Kreises Pinneberg stimmte ihnen zu. Demnächst soll die Ausschreibung beginnen. Es wird höchste Zeit, sollen die Glocken zum Weihnachtsfest bereits erklingen.

Bisher läuft alles so, wie es sich die Planer vorgestellt haben. Seitens des Kreis Pinneberger Bauamtes gibt es keine Bedenken gegen das Projekt, lediglich die Berechnung der Statik muss nun noch abgesegnet werden. Die Zeit ist reif für die Ausschreibung. Gesucht wird ein Unternehmen, das den zukünftigen Holmer Glockenturm in Mölln abbaut, in den Kreis Pinneberg überführt und neben dem Gemeindezentrum Steinberge wieder aufbaut.

Wie berichtet, möchte eine Möllner Kirchengemeinde den 1999 erbauten Glockenturm loswerden und hat ihn der Kirchengemeinde in Wedel, zu der auch Holm gehört, angeboten. Lediglich den Abbau, Transport und Aufbau sollen die zukünftigen Besitzer tragen, der Turm selber wird verschenkt. Ersten Schätzungen zu Folge kommen Kosten in Höhe von 57000 Euro auf die Holmer Kirche zu. Grundlage für die Kalkulation ist neben den Berechnungen des Bauamtes der Kirche auch ein entsprechendes Angebot einer Fachfirma, dereinst an die Kirche in Mölln adressiert. Sie wollte den Glockenturm ursprünglich innerhalb der Stadtgrenzen umsetzen, entschied sich dann aber anders.

Schon seit Ende des vergangenen Jahres steht fest, dass sich die AktivRegion Pinneberger Marsch und Geest an den Kosten beteiligen wird. Wohl knapp über 26000 Euro wollen die Projektförderer beisteuern, das sind etwa 55 Prozent der Nettokosten. „Die Eigenmittel der Kirche in Höhe von etwa 30000 Euro sind im Etat schon vorgesehen“, sagte Uwe Beis, Chefplaner der Holmer Kirche.

Es läuft also bestens, und Beis könnte sich richtig entspannt zurücklehnen, wäre da nicht die Sache mit den Glocken. „Der Glockensachverständige, mit dem wir zusammenarbeiten, will warten, bis der Turm steht, und erst dann sagen, wie die Glocken aussehen sollen“, sagte Uwe Beis. Nicht nur er hatte gehofft, die klingenden Kunstwerke schon jetzt in Auftrag geben zu können. Es wäre eine entscheidende Zeitersparnis gewesen!

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erstellt am 13.Aug.2012 | 18:28 Uhr

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