zur Navigation springen

17. bis 19. August 100 Jahre TUS Esingen : Moderner Verein mit langer Historie

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Mit einem Festwochenende vom 17. bis 19. August wollen die Mitglieder des TuS Esingen mit allen, die sich dem Sport und dem Turn- und Spielverein Esingen verbunden fühlen, das 100-jährige Bestehen des Vereins feiern.

Der Festausschuss mit Vertretern aus allen Sparten des Vereins hat ein Programm zusammengestellt, das Einblick in die Geschichte und Vielfalt der Sport- und Bewegungsmöglichkeiten des modernen TuS Esingen gibt und mit Musik, Spaß und Mitmachaktionen Unterhaltung für Jung und Alt bietet. Mit dem Festwochenende greift der Verein seinem Jubiläumstag eigentlich ein bisschen vor, denn der 100. Geburtstag ist erst im November. „Aber wir wollten mit der Öffentlichkeit nicht im Herbst feiern, sondern im Sommer. Im November gibt es dann am Jubiläumstag einen Empfang mit geladenen Gästen“, so der Erste Vorsitzende des TuS-Esingen Torsten Kopper. Er trat 1998 die Nachfolge von Jürgen Jungclaussen an. Der hatte den Verein seit 1975 geführt und war nicht nur als Schulleiter der Esinger Grundschule, sondern auch als Vorsitzender des Sportvereins in die Fußstapfen des einstigen Direktors der Esinger Schule, Johannes Schwennesen, getreten. Denn dieser war maßgeblich daran beteiligt, dass 1912 in Esingen ein Turnverein ins Leben gerufen wurde. Am 2. November 1912 fand die „Generalversammlung des Turnvereins Gut-Heil“ zu Tornesch-Esingen statt.

In einer Festzeitschrift, die der Verein anlässlich seines Jubiläums erstellt hat und die an Tornescher Haushalte bereits verteilt wurde, ist nachzulesen, dass an der Gründungsversammlung sieben Personen teilgenommen haben. Zum Ehrenvorsitzenden wurde der Esinger Schulleiter Johannes Schwennesen gewählt, zum Vorsitzenden Ernst Schölermann. Im April 1919 änderte der Verein durch einstimmigen Beschluss seinen Namen in „Turn- und Spielverein Esingen“. In den 1920er Jahren zählte der Verein fast 90 Mitglieder. Zwei Mitglieder des Vereins nahmen als Vertreter der Turnjugend sogar an den Olympischen Spielen 1936 in Berlin teil. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Verein bereits im Oktober 1945 wieder aktiv.

Nach der Aufbauarbeit entwickelte sich der Verein zu einem modernen Sportverein mit kontinuierlich steigenden Mitgliederzahlen und dem Zeitgeist entsprechenden Sportangeboten. Das Turnen „auf dem Saal“ wurde Vergangenheit, es entstanden auch in Tornesch Turnhallen und Sportplätze und der Verein schuf sich 1987 aus ausgedienten mobilen Klassenzimmern ein Vereinsheim an der Knicktwiete. TuS-Sportler machten und machen bei Wettkämpfen ihrem Verein alle Ehre. Seit Jahrzehnten lädt der TuS im Februar Kinder zum Faschingsfest ein und im Herbst zum Laternelaufen. Vorneweg der Spielmannszug des TuS Esingen, der sein 60-jähriges Bestehen begeht und mit einem Party-Konzert am 17. August den Auftakt zum Festwochenende geben wird.

2135 Mitglieder, darunter 927 Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre, gehören aktuell dem TuS Esingen an und machen mit bei Badminton, Ballett, Faustball, Gesundheitsport, Gymnastik, Handball, Jedermänner-Sport, Judo, Leichtathletik, Taekwondo, Tanzen, Tischtennis, Turnen, Volleyball und im Lauftreff oder musizieren im TuS-Spielmannszug. „Wir freuen uns auf ein schönes Festwochenende und viele Besucher, die mit uns feiern und unseren Sportverein kennenlernen wollen“, lädt Torsten Kopper zu den Veranstaltungen ein. Und er dankt allen, die an den Vorbereitungen beteiligt waren oder als Sponsoren des Festheftes oder Spendern von Tombolapreisen das Jubiläumswochenende unterstützen. „Ganz besonders danke ich Ulli Hillebrecht und Henry Stümer. Sie haben eine tolle Fest- und Vereinszeitschrift erstellt“, lobt der Erste Vorsitzende das Engagement.

zur Startseite

von
erstellt am 03.Aug.2012 | 19:11 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert