Thementag : Mobbing: Ein Schulthema

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Der Begriff „Mobbing“ steht in engerem Sinn für „Psychoterror am Arbeitsplatz“. Ziel des Mobbers ist es dabei, Betroffene aus dem Betrieb hinauszuekeln. Im weiteren Sinn bedeutet Mobbing laut Duden, andere Menschen ständig beziehungsweise wiederholt und regelmäßig zu schikanieren, zu quälen und dabei insbesondere seelisch zu verletzen. Gemobbt wird täglich auch in der Schule. Typische Mobbinghandlungen sind die Verbreitung falscher Tatsachenbehauptungen, die Zuweisung sinnloser Arbeitsaufgaben, Gewaltandrohung, soziale Isolation oder fortwährende Kritik.

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10. Juni 2015, 19:20 Uhr

Das Thema Mobbing oder Mobben war gestern Thema an der Rosenstadtschule. Dort profitierten die Schüler der fünften und sechsten Klassenstufe von einem Theaterstück, das von der Arbeitsgemeinschaft Theater zur Aufführung gebracht worden war.

Leiter Jan Pape hatte mit der AG, bestehend aus Schülern der neunten und Klassenstufen, das Stück „Die Leiden des jungen Leon“ einstudiert (wir berichteten). Ein Stück, bei dem ein Schüler, der neu an die Schule kommt, nicht nur von seinen Mitschülern, sondern auch von einem Lehrer fortwährend schikaniert wird. Das Theaterstück ist heute Abend noch einmal in der Pausenhalle der Rosenstadtschule zu erleben, dann von 19 Uhr an. Der Eintritt für Erwachsene kostet drei Euro, Schüler bezahlen zwei Euro. In der Pause wird eine CD mit Musikstücken verkauft (zwei Euro), die Bestandteil der Aufführung sind. Das Geld kommt der Uetersener „Tafel“ zugute. Heute Abend stehen die Schüler zum vierten Mal mit dem Stück auf der Bühne.

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