Theater an der Rosenstadtschule : Mobbing auf der Schulbühne

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Jugendtheater sollten ein ganz besonderes Interesse hervorrufen. Oft greifen die jungen Akteure nämlich Themen auf, die für alle Generationen einen Gewinn darstellen. Die Konflikte, die in der Regel Gegenstand der Handlung sind, betreffen nämlich nur selten die Jugendlichen alleine.

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08. Juni 2015, 17:58 Uhr

Das trifft auch auf den Theaterkurs der Rosenstadtschule zu, der am morgigen Mittwoch und am Donnerstag, 11. Juni, von jeweils 19 Uhr an das Stück „Das Leiden des jungen Leon“ von Helmut Garritzmann, Yannik Müller und Arash Nayebbandi in der Pausenhalle der Schule zur Aufführung bringen wird.

Der Eintritt kostet drei Euro für Erwachsene und zwei Euro für Schüler. Karten gibt es ausschließlich an der Abendkasse. Die Theater-AG um Leiter Jan Pape freut sich auf zwei ausverkaufte Vorstellungen. „Das Leiden des jungen Leon“ ist ein Drama um den begabten und sensiblen Leon, der neu an eine Schule kommt und versucht, Anschluss in seiner Klasse zu finden. Er verliebt sich schnell in seine Mitschülerin Elisa und gerät dadurch in Konflikt mit dem Mädchenschwarm Leonardo, dem Liebling des Sportlehrers Lucifer, der Leon nun auch auf dem Kieker hat.

Leon lässt sich von seinen Gefühlen leiten und wird zum Spielball von Leonardo und dem Pädagogen. Als es schließlich zu einem tragischen Unfall in Leons Familie kommt, gerät sein Leben außer Kontrolle.

Die Musik zu diesem Theaterstück wurde von Jannis Grabowski (Schüler der 10. Klassenstufe) geschrieben und aufgenommen, der im Stück die Rolle des Lucifers verkörpert. Außerdem werden im Theaterstück drei Lieder zu hören sein, die im Rahmen des Musikunterrichts entstanden sind. Die Schüler (7. bis 9. Klassenstufe) haben diese Songs bei Stephan Weise und Josh Holstein im Tonstudio in Heidgraben aufgenommen. Insgesamt sind dort sechs Stücke auf CD gebannt worden. Die kleine Scheibe kann zum Preis von zwei Euro käuflich erworben werden. Zum Beispiel während der Pause des Theaterstücks. Der Erlös wird an die „Uetersener Tafel“ gespendet.

Das Theaterstück wird noch einmal schulintern im Rahmen eines Mobbingprojektes vor Schülern der 5. und 6. Klassenstufe aufgeführt.

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