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Uetersener Nachrichten

17. Oktober 2017 | 12:21 Uhr

Aktion : Mitmachen beim Klimaschutz

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Klimaschutz geht alle an. Das sieht man in der Verwaltung des Kreises Pinneberg genauso und schaffte es trotz klammer Kassen und der Unterwerfung unter die Haushaltskonsolidierungspläne dennoch, insgesamt 1000 Euro locker zu machen. Mit diesem Geld werden nun verschiedene Projekte an vier Schulen im Kreis ermöglicht, die den Kindern die Wichtigkeit des Klimaschutzes vor Augen führen und ihr Bewusstsein für den Umgang mit Energien und der Umwelt ausbilden und schärfen sollen.

shz.de von
erstellt am 25.Jan.2013 | 18:42 Uhr

Die Erich-Kästner-Grundschule in Rellingen mietete für die Kinder ein sogenanntes Klimamobil, das zu den Schulen kommt und dort 90-minütige Unterrichtseinheiten anbietet. In spielerischer Weise („Wir sind Astronauten und fliegen ins All, um von dort die Erde und ihr Klima zu erforschen“) werden die Kinder altersgerecht in das komplexe Thema „Klimawandel“ eingeführt.

In der Anne-Frank-Gemeinschaftsschule in Elmshorn gründete man eine „Schülerfirma“, die sich um die Herstellung und die Vermarktung von Vogelhäusern, Nistkästen und „Insektenhotels“ kümmert. Dabei erwerben die Kinder nicht nur handwerkliches Geschick, sondern leisten einen wertvollen Beitrag zum Erhalt der heimischen Vogel- und Insektenwelt. Daneben verfolgen die Schüler und Lehrer hier noch ein ganz besonderes Projekt: Durch die Aufnahme von möglichst vielen Kleinstkrediten in der Größenordnung von 50 bis 100 Euro will man die Anschaffung einer auf dem Dach der Schule zu installierenden Photovoltaik-Anlage realisieren. Die Kredite werden dann von den Einnahmen durch den produzierten Strom wieder zurückgezahlt. Wer sich hier finanziell beteiligen möchte, kann sein Kleinstdarlehen auf das Konto 4110557 bei der Sparkasse Elmshorn vergeben.

An der Johann-Comenius-Schule in Pinneberg-Thesdorf arbeitet man derzeit an der Herstellung eines nur durch die Kraft der Sonne betriebenen Dörrapparates. Gespeist mit allerlei Obstsorten von der schuleigenen Streuobstwiese, soll fürderhin in nachhaltiger Weise und völlig ohne Strom aus der Steckdose, das anfallende Obst verarbeitet und verkauft werden.

In Moorrege wird an der Regionalschule am Himmelsbarg ein Schulgarten angelegt, der den Schülern neben den biologischen und chemischen Vorgängen zeigen soll, welche heimischen Produkte in unserer Region selbst angebaut werden können. Der Zuschussbetrag wurde übrigens von der Arbeitsgruppe „Klimaschutz“, die mit je einem Vertreter der in den Kreistag gewählten Fraktionen und Vertretern der Verwaltung besetzt ist, einstimmig beschlossen.

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