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Volksfest : Mit Video: Viele Besucher beim Holsteiner Apfelmarkt

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Flohmarkt, ökumenischer Gottesdienst, verkaufsoffener Sonntag - Tausende kamen nach Uetersen.

Purer Sonnenschein, einhundert Prozent Genuss. Wenn Engel feiern... Egal welch griffige Formel auch benutzt wird. Spätestens seit gestern steht fest: Petrus ist nicht unbedingt ein Weingenießer, aber ein Apfelfan ganz gewiss. Denn im Gegensatz zum Weinfest, das vor drei Wochen mehr oder weniger ins Wasser gefallen ist, herrschte gestern beim Holsteiner Apfelmarkt in Uetersen bestes Wetter. Die Sonne lachte vom blauen Himmel herab, ganz so wünscht man sich den goldenen Oktober. Und das sich dieser zwischen zwei Regenfronten genau am Sonntag einstellte, zeichnete auch den Bürgermeistern aus Uetersen und der Region, die den Apfelmarkt um 12 Uhr mit dem traditionellen Apfelbiss eröffneten, ein breites Grinsen ins Gesicht. So lässt’s sich leben und auch feiern. Bürgermeisterin Andrea Hansen richtete ihren Dank an die Uetersener Kaufmannschaft, die den Apfelmarkt auch in diesem Jahr organisiert hatte. Dass so ausgiebig gefeiert und die knackfrische Frucht aus dem Süden des echten Nordens so stark in den Mittelpunkt gerückt werden konnte, ist Helmut Plüsche aus Wedel zu verdanken. Der frühere SPD-Landtagsabgeordnete hatte einst die Idee laut ausgesprochen, das Obstanbaugebiet in Südholstein stärker als bislang zu würdigen. Der Vater also auch des Uetersener Apfelmarkts war gestern erstmals nicht anwesend, weilt er doch im Urlaub.

Die Äpfel des Jahrgangs 2017 hätten eine hervorragende Qualität, sagte Wilfried Plüschau vom Erzeugerverband Altes Land, der Südholstein angehört. Leider falle die Menge aufgrund des Frosts im Frühjahr geringer aus, was für die Erzeuger jedoch stabilere Preise als in den Jahren zuvor bedeute. Viele Schausteller waren eigens für das Fest nach Uetersen angereist. So auch mehrere Standbetreiber, die sich rund um das Rondell der Fußgängerzone versammelt hatten und dort den Food Market bildeten. Der Apfelmarkt mündete am Abend in das Lampionfest.

 

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