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Uetersener Nachrichten

17. Dezember 2017 | 03:51 Uhr

Fußball : Mit langem Atem

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Der Spitzenreiter wankte, aber er fiel nicht: Die 1. Männer des Moorreger SV hatten im Derby gegen die 2. Herren des Heidgrabener SV den längeren Atem und untermauerten mit einem 5:2-Kantersieg die Tabellenführung in der Kreisklasse 1. „In der ersten Halbzeit haben wir nichts zustande gebracht und waren viel zu verkrampft“, gab MSV-Trainer Arne Frank zu. Die Hausherren kamen überhaupt nicht ins Spiel und so ging die Heidgrabener Reserve in Führung: Dustin Schreiber köpfte Daniel Schippmanns Flanke zum 0:1 ins lange Eck (25.).

shz.de von
erstellt am 17.Sep.2013 | 21:12 Uhr

Am Himmelsbarg gab es weiterhin kaum Spielfluss, immer wieder wurde die Partie unterbrochen, weil es ein Foul gegeben hatte oder der Ball ins Aus geschlagen wurde. Marvin Hoffmann schloss eine Einzelaktion per 18-Meter-Schuss zum 1:1 ab (37.). Daniel Schippmann bereitete auch die erneute Gäste-Führung per Flanke vor, nun nickte Patrick Langer den Ball am langen Pfosten zum 1:2 ein (40.). „Bei solchen Situationen sind wir einfach nicht wach genug“, stöhnte Frank, der vor der Pause aber immerhin noch den „wichtigen Ausgleich“ sah: Nach einem ruhenden Ball schob Sebastian Strehl am zweiten Pfosten freistehend zum 2:2 ein. „Schade, dass wir die Führung nicht in die Pause retten konnten“, klagte HSV-Coach Benjamin Köhnke.

Im zweiten Durchgang bot der Tabellenführer eine deutlich bessere Leistung: „Meine Mannschaft hat mehr Kampf und Willen gezeigt“, stellte Frank zufrieden fest. Hatten sich die Hausherren in der ersten Hälfte noch viele einfache Fehler geleistet, agierten sie nun bissiger und entschieden die wichtigen Zweikämpfe, die vor dem Seitenwechsel noch die Heidgrabener gewonnen hatten, für sich. Auch, weil die Moorreger gleich dreimal die gegnerische Tor-umrandung trafen, hatte das Ergebnis von 2:2 bis zur 82. Minute Bestand – dann spielte Marvin Hoffmann einen Freistoß flach zu Max Henningsen, der den Ball butterweich in die Mitte flankte, wo Martin Skowronek zum 3:2 einköpfte.

In der Schlussphase machte der MSV dann Nägel mit Köpfen: Bei einem Konter bediente Skowronek von links aus Marcel Helms, der zum 4:2 einschob (87.). Nachdem HSV-Kapitän Florian Laß wegen wiederholten Foulspiels die Gelb-Rote Karte gesehen hatte, verwandelte Hoffmann eine Rechtsflanke von Skowronek per Seitfallzieher zum 5:2-Endstand – ein Traumtor (90.). „Aufgrund der zweiten Hälfte haben wir verdient gewonnen“, urteilte Frank. Köhnke analysierte: „Nach der Pause war Moorrege uns überlegen und wir haben zu viele Standardsituationen zugelassen. Mit unserer Leistung bin ich aber nicht unzufrieden, denn der Einsatz hat gestimmt!“

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