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Tag der Artenvielfalt : Mit Kescher und Lupe in der Natur

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Im Rahmen der seit acht Jahren bestehenden Patenschaft mit der Kulturgemeinschaft im und für das Naturschutzgebiet Liether Kalkgrube werden Klaus-Groth-Schüler regelmäßig in aktive Naturschutzarbeit einbezogen. Auch die Teilnahme am Geo-Tag der Artenvielfalt wird seit mehreren Jahren gemeinsam genutzt, um Fünftklässlern die Flora und Fauna des quasi vor der Haustür gelegenen Nationalen Geotops nahezubringen.

Und so gingen die Fünftklässler kurz vor den Sommerferien unter der Leitung von Biologie- und Physiklehrerin Karen Strenge raus in die Natur und waren mehrere Stunden als Forscher und Entdecker in dem „grünen Klassenzimmer Liether Kalkgrube“ unterwegs. Ausgestattet mit Keschern, Bestimmungsbüchern, Lupen und Notizblöcken und aufgeteilt in mehrere Gruppen erkundeten die Mädchen und Jungen mit ihren Lehrern und Mitgliedern der Kulturgemeinschaft aus dem Arbeitskreis Liether Kalkgrube das Gelände und schauten nach, was dort so kreucht und fleucht. „Trotz des sehr sommerlichen Wetters waren die Schüler sehr interessiert und motiviert“, lobt Karen Strenge die jungen Forscher. Und die fanden und bestimmten etliche Arten von Insekten, Schmetterlingen, Käfern und Pflanzen. Besonderes Interesse fanden Larven und die prächtig blühenden Orchideen. Höhepunkt des Sammelns und Bestimmens war das Keschern in beiden Tümpeln, denn in den Keschern sammelten sich viele Teichfrösche, Teichmolche und Fische an. Ausnahmsweise durften die Kinder den Gipshut, die Spitze des „Salzstockes Elmshorn“, betreten. Sie erfuhren von den sie begleitenden Mitgliedern der Kulturgemeinschaft, dass in ganz Norddeutschland nur in der Liether Kalkgrube die Möglichkeit besteht, Beobachtungen und Studien am inneren Aufbau eines Salzstockes zu betreiben, ohne dass in ein Bergwerk eingefahren werden muss. Natürlich hatten die jungen Forscher auch viele Fragen zum „Fenster der Erdgeschichte“, die ihnen von den Experten aus der Kulturgemeinschaft beantwortet wurden.

Und auch zum Thema des diesjährigen Geo-Tages der Artenvielfalt „Vielfalt im Wandel: Wie Tiere und Pflanzen auf Veränderungen des Klimas reagieren“ tauschten die Klaus-Groth-Schüler mit ihren Paten aus der Kulturgemeinschaft Gedanken aus.

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erstellt am 25.Jun.2013 | 21:17 Uhr

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