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Uetersener Nachrichten

21. Oktober 2017 | 16:48 Uhr

Handball : Mit Kempa-Trick zum Sieg

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Die Stimmung in der Neuen KGST-Halle kochte am Sonnabend um 20.50 Uhr über, weil die zahlreich erschienenen Zuschauer ein Zauber-Tor zu sehen bekamen. Als die 1. Männer des TuS Esingen nach einer Zeitstrafe gegen Benedict Philippi in Unterzahl waren, betrat erstmals überhaupt Lennart Haas das Spielfeld. Kurz darauf bediente ihn Jonathan Karow mit einem hohen Pass; Lennart Haas konnte den Ball nur direkt aus der Luft auf das Tor des VfL Bad Schwartau II werfen ‒ und diese technisch anspruchsvolle Aktion, die „Kempa-Trick“ genannt wird, gelang: Aus spitzestem Winkel beförderte er den Ball von rechts zum 21:19 ins Netz. Eine Viertelstunde später brach wieder großer Jubel aus ‒ denn mit einem 26:25 hatten die Tornescher, nach zuvor vier Niederlagen in Folge daheim, endlich ihren zweiten Heimsieg in dieser Oberliga-Saison eingefahren.

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erstellt am 24.Jan.2016 | 21:41 Uhr

Die Esinger begannen gut und drehten einen 0:1-Rückstand zu einer 3:1-Führung. Danach lagen die Hausherren lange mit ein bis zwei Toren in Front, ehe Daniel Günter mit zwei Toren von links sogar auf 11:7 erhöhte (18.). „Da hatten wir uns einen schönen Vorsprung erspielt, den wir dann leider wieder verschenkt haben“, sagte Claas-Peter Schütt, der die TuS-Männer zusammen mit Till Krügel trainiert. In der 24. Minute stand ein 13:12 auf der Anzeigetafel, das bis zur Pause Bestand hatte. Ärgerlich war, dass die letzten zehn Esinger Angriffe der ersten Hälfte als Fehlversuche endeten ‒ gut war, dass TuS-Torwart Benjamin Boje stark hielt und mehrmals den möglichen Ausgleich verhinderte.

Nach dem Seitenwechsel gelang Max-Lennart Albrecht gleich mit dem ersten Torwurf das 14:12 ‒ zwei Minuten später egalisierten die Gäste aber zum 14:14. Boje vereitelte mit einer Fußabwehr den drohenden Rückstand (33.), kurz darauf trafen die Gäste den Pfosten. Überhaupt hatten die Tornescher gegen die nun offensiver deckende VfL-Sieben endlich einmal das Glück, das ihnen in den vorherigen Wochen so oft fehlte: Benedict Philippi traf bei angezeigtem Zeitspiel (19:16/44.) und Albrechts Wurf sprang vom Innenpfosten ins Netz (20:17/46.).

Nach dem Zauber-Tor von Lennart Haas, nicht dem ersten gelungenen Esinger Kempa-Trick in dieser Saison, stand die Partie bis zum 23:23 (55.) auf des Messers Schneide. Benedict Philippi mit Urgewalt, Karow mit einem glücklich verwandelten Strafwurf sowie Günter von links gelangen drei Tore in Folge zum 26:23 (57.). Weil die Schiedsrichter danach gleich drei TuS-Spielern Zeitstrafen gaben (Schmitt, Lennart Haas und Karow), wurde es noch einmal eng. Maximilian Rathke hielt in der Schlussminute aber seinen dritten Siebenmeter, sodass die Gäste fünf Sekunden vor Ultimo nur noch zum 26:25-Endstand verkürzen konnten.

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